Kulturgemeinschaft Albertinum plant Kreuz als Mahnmal aufzustellen
Gewalt ist keine Antwort!
Mendig. „Ein Rückblick kann für Ausblick Hilfe sein!“, sagen sich die engagierten Mitglieder der 2005 gegründeten Kulturgemeinschaft und planen für den kommenden Karfreitag die Aufstellung eines seltenen Kreuzes aus Basaltlava der Firma Dr. F. X. Michels als Mahnmal gegen jede Art von Gewalt!
Frau Josefine Mersmann , geb. Müller aus Niedermendig, wohnhaft nun in Emmelshausen, spendete jetzt dieses ehemalige Friedhofkreuz an das Mendiger Steinmetzmuseum, das schon mehrere schützenswerte Objekte für die Zukunft gerettet hat und bewahrt. Da es in diesem Jahr genau hundert Jahre her ist, dass in der heutigen Pellenzstraße, , einstmals Fallerstraße, der von den Seperatisten ernannte Landrat am 24. Januar 1924 erschossen wurde. Backofenbauer Wilhelm Schlich aus Bell war von den Separatistenführern in dieser vereinigten Rheinischen Bewegung ernannt worden und führte dieses Amt mit Intelligenz und aus sozialer Verantwortung. Davon kündet eindeutig seine schriftliche Proklamation, die vor allem der Sorge um die hungernde Bevölkerung galt.
Heinz Lempertz als Sprecher der Kulturgemeinschaft: „Wir wollen mit diesem vom Bildhauer Werner Geilen ergänztem und mit Sockel bearbeitetem Kreuz mahnen, dass Gewalt, wie dieses Attentat, generell keine Antwort für unterschiedliche Ansichten sein darf!“‘ Die Aktion am Karfreitag ist nur möglich, weil drei Mendiger Sponsoren großzügig geholfen haben.