Allgemeine Berichte | 21.04.2016

Geysir-Zentrum eröffnet neue Attraktion

Geysir-Zentrum entwickelt sich weiter

Ausstellung erweitert: Entdeckerreise beginnt jetzt in altem Steinbruch

Im Geysir-Zentrum ist eine komplett neue Ausstellungsebene entstanden. Die Gäste beginnen ihren Geysir-Besuch nun in einem alten Steinbruch, in dem ein virtuelles Forscherteam den Geheimnissen des Vulkanismus auf der Spur ist. Stadt Andernach/Maurer

Andernach. Das Geysir-Zentrum ist um eine weitere Attraktion reicher. Im Erdgeschoss ist die Kulisse eines ehemals industriell genutzten und offengelassenen Steinbruchs entstanden, in dem jetzt Forscher dem Vulkanismus und den mit ihm verbundenen Phänomenen auf der Spur sind. Die Besucherinnen und Besucher beginnen ihre Entdeckerreise zum Thema Vulkanismus und Geysir also nicht mehr „nur“ in einem Foyer, sondern sie tauchen direkt in eine andere Welt ein. Dafür wurden die aufwendigen Kulissen extra entworfen, hergestellt und eingebaut. Ob Felswände, Forscherzelt oder Reste der ehemals industriellen Nutzung wie Armaturen, Anzeigen und Stahlträger – die Gäste sind direkt im Thema und werden zum Vulkanschlot geleitet, durch den sie mit dem Aufzug hinunter in die unterirdischen Stollen und zu den Geheimnissen des Erdinneren gelangen. Dort treffen die Besucherinnen und Besucher dann auch das Kohlenstoffdioxid – den Antrieb für den Geysir. Die Reise des Kohlenstoffdioxids durch die Erdschichten hindurch bis hin zum Ausbruch des weltgrößten Kaltwasser-Geysirs kann hier hautnah miterlebt werden. Neu ist übrigens auch die Kaue, ein Überbau über einem Bergwerksschacht, der von den Arbeitern als Aufenthalts- oder Umkleidemöglichkeit (Waschkaue) genutzt wird. Dieser einer Kaue nachempfundene Bereich im Erdgeschoss kann als Ausstellungsfläche, Workshop-, Schulungs- oder Filmvorführungsraum genutzt werden.

Bürgermeister Peitz begrüßt die Weiterentwicklung

Bürgermeister Claus Peitz ist begeistert von der neuen Attraktion. „Wir dürfen trotz nach wie vor sehr hohen Besucherzahlen keinen Stillstand zulassen. Eine Ausstellung muss kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert werden. Das ist mit der Steinbruch-Idee hervorragend gelungen. Die rund 400.000 Euro sind sehr gut investiert“, sagt Peitz. Christian Heller, Geschäftsführer der „Geysir.Info“, betont: „Uns war es wichtig, dass wir eine Trennung zwischen dem Kassenbereich und dem Ausstellungsbeginn schaffen. Die Besucherinnen und Besucher sollen, nachdem sie ihr Ticket gelöst haben, nicht zunächst in einer Wartesituation verharren, sondern sofort das Erlebnis Geysir starten können.“

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.geysir-andernach.de

Im Geysir-Zentrum ist eine komplett neue Ausstellungsebene entstanden. Die Gäste beginnen ihren Geysir-Besuch nun in einem alten Steinbruch, in dem ein virtuelles Forscherteam den Geheimnissen des Vulkanismus auf der Spur ist. Foto: Stadt Andernach/Maurer

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