Dekanat Ahr-Eifel
Glaube braucht neue Wege
„Gottsucher“ - Sonntag, 17. September
Ahrweiler. Fragt man Pfarrer Thomas Gerber, was denn diese neue Form von Gottesdienst ausmacht, dann kommt er ins Schwärmen. „Es geht darum, dass wir uns als Gemeinschaft auf den Weg machen, jede und jeder so, wie er ist. Mit dem, was an Fragen und Anliegen da ist. Eine Voraussetzung gibt es vielleicht schon: dass die Familien, die kommen, wirklich auf der Suche nach Gott sind, oder danach wie sie ihren Glauben gemeinsam leben können. Dass sie auf der Suche nach Antworten sind für ihr Leben!“.
Gerber ist Präses der Kolpingfamilie im Bistum Trier, also so was wie geistlicher Schirmherr, und er hat Gottsucher gemeinsam mit Markus Hartmann, Pastoralreferent im Dekanat Ahr-Eifel, entwickelt. Fragt man Hartmann, wie Gottsucher ablaufen wird, dann kommt er etwas ins Schwimmen: „Natürlich haben wir ein Grundgerüst, aber im Prinzip ist auch vieles offen, denn nicht die Liturgie bestimmt, was die Leute tun und denken sollen, sondern umgekehrt. Es wird gesellig beginnen, damit man weiß, mit wem man da zusammen den Glauben feiert; aber dann entwickelt sich die Form. Flotte Musik wird durch den Nachmittag tragen, das Wort der Bibel wird uns beschenken, Brot wird geteilt, und wir hoffen, dass wir in einen lebendigen Austausch miteinander kommen und gute Gedanken in die Woche mitnehmen!“
Beide bestätigen, dass Gottsucher viel Raum bieten möchte, um das, was Menschen im Leben bewegt, in lockerer Atmosphäre vor Gott bringen zu können. „Gottsucher“ richtet sich in erster Linie an Familien und findet seit Jahresbeginn einmal im Quartal statt.
„Gottsucher“ am Sonntag, 17. September ab 16 Uhr, Gottesdienst ab 16:30 Uhr, in der Zehntscheuer Ahrweiler. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer sich noch gestalterisch oder mit Instrument einbringen möchte, sollte sich unbedingt melden unter Tel. (0 26 41) 9 11 70 72 oder markus.hartmann@bistum-trier.de.
