Allgemeine Berichte | 21.01.2018, 19:54 Uhr

31-jährige Frau irrte eine ganze Nacht lang im Wald herum

Glücklicher Ausgang einer Vermisstensache

Glücklicher Ausgang einer Vermisstensache
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Neuwied. Am Freitagnachmittag verließ eine 31-jährige Italienerin das Museum Monrepos, wo sie aus beruflichen Gründen seit vier Tagen wohnte. Sie wollte im nahe gelegenen Wald joggen. Nach kurzer Zeit bemerkte sie, dass sie sich verlaufen hatte. Dies konnte sie ihren Kollegen per Handy noch mitteilen, bevor der Akku leer war. Nachdem die Kollegen drei Stunden vergeblich im Wald nach ihr suchten, verständigten sie die Polizei. Diese führte nun eine große Suchaktion mithilfe von Hubschrauber, Personenspürhunden, Feuerwehr und Rettungsdienst (insgesamt 65 Kräfte) durch. Es konnte jedoch keine Spur von der Vermissten gefunden werden. In den frühen Morgenstunden musste die Suche dann ergebnislos abgebrochen werden. Am Samstagmorgen gegen 6 Uhr meldete sich dann die Gesuchte bei einem Aussiedlerhof oberhalb von Neuwied-Feldkirchen. Ihr ging es erstaunlich gut und sie konnte nach einem kurzen medizinischen Check wieder zurück zu ihren Kollegen, um sich erst einmal richtig auszuschlafen. Wie sich herausstellte, irrte sie die ganze Nacht im Wald zwischen Segendorf und Feldkirchen umher. Glücklicherweise war sie warm genug angezogen und zog sich auch in der dunklen und unübersichtlichen Umgebung keine Verletzungen zu. Offenbar hat ihr Schutzengel in dieser Nacht einige Überstunden geleistet.

Pressemitteilung Polizeidirektion Neuwied

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