Studienfahrt Paris erleben
Goethe-Gymnasium Bad Ems: Studienfahrt nach Paris mit kulturellen Highlights
aus Bad Ems
Bad Ems/Paris.
17 Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums erkundeten gemeinsam mit ihren Lehrkräften Alexandra Franke und Frédéric D. Klappach vier Tage lang die französische Hauptstadt. Zwischen Eiffelturm, Louvre und Montmartre lernten sie dabei ganz unterschiedliche Seiten von Paris kennen.
Schon die Ankunft hätte kaum passender sein können: Nach der Fahrt von Bad Ems über Koblenz und Köln erreichte die Gruppe am Mittwochabend mit dem TGV Paris. Kaum hatte sie die Metrostation nahe ihrer Unterkunft verlassen, sorgte der erste Blick auf den hell erleuchteten Eiffelturm für begeisterte und durchaus lautstarke Reaktionen.
Die Unterkunft mitten im berühmten „Triangle d’Or“ zwischen Seine und Champs-Élysées bot einen idealen Ausgangspunkt. Noch am selben Abend ging es zum Trocadéro, wo sich der Eiffelturm wenig später funkelnd wie eine riesige Wunderkerze präsentierte. Nach unzähligen Fotos endete der erste Abend erst gegen ein Uhr nachts.
Am nächsten Morgen wartete bereits das erste sportliche Highlight: Über 674 Treppenstufen erklomm die Gruppe die ersten beiden Etagen des Eiffelturms, bevor es mit dem Aufzug bis zur Spitze ging. Belohnt wurde die Anstrengung mit einem spektakulären Blick über Paris.
Anschließend führte ein langer Spaziergang durch Saint-Germain-des-Prés und entlang der Seine. Dort wartete eine Überraschung: Bei einer Bootstour konnte die Gruppe die wichtigsten Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus entdecken – eine willkommene Pause für die inzwischen müden Füße. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der nach dem Großbrand restaurierten Kathedrale Notre-Dame. Danach blieb Zeit, Paris in Kleingruppen auf eigene Faust zu erkunden.
Am Freitag stand der Louvre auf dem Programm. Vom Place de la Concorde ging es durch den Jardin des Tuileries zur berühmten Glaspyramide. Gemeinsam besuchte die Gruppe zunächst die Nike von Samothrake und natürlich die Mona Lisa, bevor die Schülerinnen und Schüler drei Stunden Zeit hatten, das Museum nach eigenen Interessen zu entdecken. Dass dabei nur ein Bruchteil der riesigen Sammlung zu schaffen war, wurde schnell deutlich.
Nach einem Abstecher ins lebendige Marais-Viertel ging es am Abend nach Montmartre. In einem kleinen, eigens für die Gruppe reservierten Restaurant wartete auch eine kulinarische Mutprobe: Einige Schülerinnen und Schüler wagten sich an Weinbergschnecken in Kräuterbutter. Anschließend ging es hinauf zur Sacré-Cœur. Der nächtliche Blick über die Dächer von Paris und ein spontanes Straßenkonzert mit französischer Musik sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre.
Auch der letzte Tag hielt noch zwei Pariser Highlights bereit. In der prachtvollen Opéra Garnier beeindruckten das monumentale Marmortreppenhaus, die reich ausgestatteten Säle und die farbenfrohe Decke von Marc Chagall. Zum Abschluss ging es zu den Galeries Lafayette, von deren Dachterrasse die Gruppe ein letztes Mal den Blick über Paris und auf den Eiffelturm genießen konnte.
Nach einer Stärkung mit französischen Sandwiches und Croissants hieß es am Gare du Nord schließlich schweren Herzens „Au revoir Paris“. Während die Fahrt im komfortablen TGV nach Köln entspannt verlief, begrüßte Deutschland die Gruppe mit überfüllten Zügen und einer Rückfahrt teilweise im Stehen.
Für zusätzliche Unterhaltung hatte während der gesamten Reise ein außergewöhnlich großer und schwerer Koffer gesorgt, dessen Transport über diverse Bahnhofstreppen schnell zum Running Gag innerhalb der Gruppe wurde.
Vier Tage waren kurz - und dennoch reichten sie aus, um viele unterschiedliche Seiten der französischen Hauptstadt zu erleben und unzählige gemeinsame Erinnerungen zu sammeln. Für die Organisation und Begleitung der Studienfahrt galt daher ein besonderer Dank an die beiden Lehrkräfte.
Und so war sich die Gruppe am Ende einig: À bientôt, Paris!
Ein besonderes Erlebnis- Fahren mit der Métro Foto: Frédéric Klappach
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Arc de Triomphe de l’Étoile Foto: Frédéric D. Klappach