Dierdorfer Kinder zogen singend zum Martinsfeuer
Große Beteiligung an der Auftaktveranstaltung in der Stadt
Kindergarten und Kirche gestalteten Gottesdienst
Dierdorf. Martin von Tours, geboren um 316 in Savaria (heute Szombathely/Ungarn) war der dritte Bischof von Tours. Er ist einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche und Namensgeber für den heute noch gefeierten St. Martins-Tag. In Dierdorf beim ersten Martinsumzug in der Verbandsgemeinde dieses Jahr folgten hunderte Kinder mit ihren Eltern dem Reiter im roten Mantel zum Feuer, wo die gezuckerten Weckmänner verteilt wurden.
Vor dem Umzug stimmten sich die Kinder und ihre Begleiter in der katholischen Kirche mit Liedern und Gebeten auf das Ereignis ein. Ausgedacht und vorbereitet hatte sich diesen besonderen Gottesdienst die Gemeindereferentin Monika Hühnerbein mit den Mitarbeitern des Kindergartens um dessen Leiterin Silvia Dills.
Die Gemeindereferentin erklärt: „Klassischerweise haben wir natürlich die Geschichte vom heiligen Martin gelesen, aber auch eine Geschichte, in der es ums Licht geht.“ Ungefähr 50 Kinder aus dem Kindergarten machten mit. Sehr viele warteten derweil draußen vor der Kirche mit ihren Eltern. Insgesamt werden in den Dierdorfer Kindergärten 160 Kleine betreut, aus der Stadt Dierdorf und den Stadtteilen Giershofen und Brückrachdorf. Über 20 Erzieherinnen, darunter ein Mann, sind hier beschäftigt. Den Zug zum Martinsfeuer vor dem Kindergarten Holzbachfrösche begleitete das Blasorchester Maischeid-Stebach, die Dierdorfer Feuerwehr sicherte nach vorne und nach hinten ab. Stadtbürgermeister Thomas Vis erwartete die Kinder vor der Feuerstelle, wo Glühwein und warmer Kakao gereicht und den Kindern die Martins-Brezeln ausgeteilt wurden, insgesamt circa 500 Stück an der Zahl.
