Preisverleihung in Berlin für „Älterwerden in der Grafschaft mitgestalten“

Große Freude über Anerkennung

Die Gemeinde Grafschaft hat frühzeitig erkannt, wie wichtig Investitionen in die wachsende ältere Bevölkerung sind

Große Freude über Anerkennung

Familienministerin Franziska Giffey (Zweite von links) überreicht Lena Janssen (Dritte von links) den Nachbarschaftspreis für Rheinland-Pfalz. Mit auf dem Foto: (links) Sebastian Gallander, Geschäftsführer der nebenan.de Stiftung gGmbH, und (rechts) Friederike Sandow von der nebenan.de Stiftung. Foto: Christian Klant

12.11.2019 - 13:43

Grafschaft. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey überreichte in Berlin den Nachbarschaftspreis für Rheinland-Pfalz an Lena Janssen, als Vertreterin für das Projekt „Älterwerden in der Grafschaft mitgestalten“. Bereits am 1. Oktober wurde auf der Homepage der Stiftung nebenan.de der Landessieg verkündet. Am Abend des 24. Oktobers wurden der Publikumssieger und alle 16 Landessieger ausgezeichnet. Von den Landessiegern durften sich drei Projekte über die Platzierungen 1-3 des Bundespreises freuen. Platz 1 und somit 10.000 Euro Preisgeld erhielten die Stinknormalen Superhelden aus Brandenburg, die mit lustigen Kostümen Kindern nachhaltiges Leben vermitteln. Platz 2 belegte das Mehrgenerationendorf Bietzeberg aus dem Saarland und Platz 3 ging an das Berliner Projekt Shalom Rollberg. Alle Projekte können auf der Homepage der nebenan.de Stiftung nachgelesen werden.


Richard Stahl, Geschäftsführer der Caritas in Ahrweiler, war gemeinsam mit Projektleiterin Lena Janssen nach Berlin gereist, um den Preis entgegenzunehmen. „Wir sind stolz wie Oskar“, meint Lena Janssen. Und auch Richard Stahl strahlt zufrieden. „Der Preis gibt noch mal extra Schwung und bestätigt uns darin, dass wir mit dem sozialraumorientierten Ansatz auf dem absolut richtigen Weg sind“, so Stahl. Er und Lena Janssen dankten den vielen Menschen, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. Neben den inzwischen mehr als 80 Ehrenamtlichen, die das Herz des Projekts bilden, sind die vielen engagierten Partner zu nennen. Allen voran die Gemeinde Grafschaft, die frühzeitig erkannt hat, wie wichtig Investitionen in die wachsende ältere Bevölkerung sind. Aber auch die Grafschafter Spielervereinigung, die Katholische Bücherei Leimersdorf, der Weisse Ring Ahrweiler, die Landfrauen und die vielen Kollegen aus der Caritas in Ahrweiler haben alle dazu beigetragen, dass dieses Projekt so durchstarten konnte. „Wir freuen uns über die Anerkennung und kommen darüber in Gespräche mit vielen anderen spannenden Projekten, von denen wir lernen können; denn soziale Projekte brauchen eine starke Vernetzung um von den Erfahrungen und dem Fachwissen gegenseitig profitieren zu können“, betonte Lena Janssen.

In einem Interview zwischen Familienministerin Franziska Giffey und dem Präsidenten des Deutschen Städtetages Burkhard Jung fiel der bedeutsame Satz: „Was der Mittelstand für die Wirtschaft ist, ist das Ehrenamt für die Gesellschaft.“ Dieser Satz untermauert deutlich die wesentliche Bedeutung der vielen engagierten Menschen für die gesamte Gesellschaft. Knapp 16 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich (Quelle: Statista). „Diese wertvolle Ressource sollten wir gut pflegen und fördern und nicht als selbstverständlich annehmen“, so Lena Janssen vom Projekt „Älterwerden in der Grafschaft mitgestalten.“


Weitere Informantionen


Wer sich auch gerne engagieren möchte oder das Projekt besser kennenlernen möchte, kann sich melden bei: Lena Janssen, Caritas Ahrweiler, Telefon: 0 26 41 – 75 98 75 oder janssen-l@caritas-ahrweiler.de

Pressemitteilung Caritas Ahrweiler

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