Allgemeine Berichte | 23.10.2025

Kreiswaldbauverein-Neuwied

„Große Lehrfahrt“ zum Waldbildungszentrum

Alle waren sich einig, das war wieder einmal eine gelungene und informative Lehrfahrt.  Foto: Uwe Werner

Kreis Neuwied/Hachenburg. Der Waldbauverein des Kreises Neuwied hatte zur großen Lehrfahrt unter dem Motto „Aroma-Hopfen-plus-Tour“ geladen und zahlreiche Mitglieder und Interessierte waren der Einladung am 15. Oktober gefolgt. Neben Forstamtsleiter Uwe Hoffmann nahm auch erstmals der neue Förster für die Privatwaldbetreuung im Bereich Asbach-Linz-Bad Hönningen Justus Schmidt an der Veranstaltung teil.

Wie immer wurde mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet gestartet. Danach ging es direkt zum Waldbildungszentrum nach Hachenburg; dort ist die Landesforst-Schule für Rheinland-Pfalz und das Saarland beheimatet. Die Teilnehmer wurden von der Leiterin Monika Runkel -die auch in 2025 in Deutschland die Försterin des Jahres ist- begrüßt.

Nach einer kurzen Einführung wurden die Teilnehmer in vier Gruppen geteilt und danach in die Bereiche „Pflanzung, Pflanzenschutz, Akku-Technik und Fäll-Hilfen (Keile) von verschiedenen Fachlehrern unterrichtet. Alle konnten etwas lernen und sich für die eigene Praxis aneignen. Beim Thema „Pflanzen“ hieß es: Wurzelgerecht pflanzen und Fehler vermeiden; die Sorgfalt entscheidet über den Pflanz-Erfolg. Natürlich wurden auch einzelne Pflanzverfahren mit den unterschiedlichen Werkzeugen demonstriert.

Beim Thema „Pflanzenschutz“ stand das Pflanzenschutzgesetz im Mittelpunkt. Sicheres Arbeiten mit der Motorsäge und eine Vorstellung von verschieden Geräten gehörte zum Thema „Akku-Technik“ und letztlich wurden verschiedene Fällhilfen (neu per Funk) in ihrer Entwicklung dargestellt. Ein Mittagessen mit leckerem Rehbraten rundete das Programm ab.

Danach ging es wenige Meter zu Fuß zum benachbarten Landschaftsmuseum Hachenburg. Das Museum ist ein Freilichtmuseum in Verbindung mit einem Informationszentrum des Nationalen Geoparks Westerwald-Lahn/Taunus. Es besteht aus acht Gebäuden, die ein Museumsdorf aus translozierten Westerwälder Häusern des 17., 18. und 19. Jahrhunderts bilden. Die Gebäude und Sammlungen sollen über die Geschichte des Westerwaldes und ihrer Besucher informieren. Natürlich kann man auch den in Hartenfels Anfang dieses Jahrhunderts erlegten Wolf besichtigen.

Nach einem kurzem Abstecher in die „Kroppacher Schweiz“ mit Kaffeepause ging es dann zum Abschluss in die Hachenburger Brauerei mit Führung und Abschluss-Essen. Alle waren sich einig, das war wieder einmal eine gelungene und informative Lehrfahrt; letztlich der Dank an die Organisatoren Uwe Werner Michael Graf Hoensbroech und Konrad Roy-Pogodzik.

Alle waren sich einig, das war wieder einmal eine gelungene und informative Lehrfahrt. Foto: Uwe Werner

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