„Ein Funken Hoffnung“ machte auch im vom Hochwasser zerstörten Ort Schuld halt
Große Lichterfahrt gibt Hoffnung
Schuld. Insgesamt waren es schätzungsweise über 1.500 Landwirte, Rettungskräfte und Helfer, die am Abend des 4. Dezembers mit ihren bunt geschmückten und weihnachtlich beleuchteten Traktoren und Fahrzeugen durch das Ahrtal nach Dernau fuhren. „Ein Funken Hoffnung“ ist eine vom LsV NRW organisierte Aktion, die auch in dem sehr stark vom Hochwasser betroffenen Ort Schuld Station machte. Vier unterschiedlich starke Züge aus funkelnden und festlich dekorierten Treckern waren von Ramersbach, Sinzig, Rheinbach und Blankenheim gegen 16 Uhr gestartet. Gegenüber der Pfarrkirche in Schuld hatten sich viele Dorfbewohner, darunter auch Familien mit ihren Kindern versammelt, um den Lichterzug aus Blankenheim kommend willkommen zu heißen. Schneemänner, Weihnachtsbäume, Rentiere und weihnachtliche Musik auf den landwirtschaftlichen Fahrzeugen hatten fröhliche Gesichter bei den Menschen hervorgerufen. Hoffnung zu geben und ein positives Zeichen für die Zukunft zu setzen, war letztlich auch das Ziel, der im Ahrtal erstmals durchgeführten Aktion. Der in Blankenheim gestartete Zug aus ca. 30 Traktoren endete mit einem Pick-up gefüllt mit süßen Leckereien und Geschenken. Fleißige Hände auf der Ladefläche hatten Kinder und Eltern mit kleinen Präsenten und Süßigkeiten beschenkt. Winkend und jubelnd hatten die Bürgerinnen und Bürger aus Schuld am Wegesrand ihre Dankbarkeit gegenüber den teilnehmenden Landwirten zum Ausdruck gebracht. Eine weitere Lichterfahrt durch das Ahrtal ist für den 18. Dezember geplant.
CF
Die Traktoren waren mit vielen Lichtern geschmückt.
