Allgemeine Berichte | 17.01.2023

Hunsrück-Marathon läuft virtuell für Flutopfer im Ahrtal

Große Spende für Natur-Fit-Weg

(v.l.) Michael Nagel (Hunsrück-Marathon), Michaela Wolff Vorsitzende Fluthilfe-Ahr), Josef Nelles (VOR-TOUR der Hoffnung) und Ottmar Berg (Vorsitzender Hunsrück-Marathon).  Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler.Der Hunsrück-Marathon e.V. spendete kürzlich großzügige 6.000 Euro an die Fluthilfe-Ahr. Der Spendenbetrag wird für das Projekt „Natur-Fit“ des Vereins eingesetzt. Das Projekt verbindet Renaturierung mit der Einrichtung von Spielflächen für Kinder und nachhaltiger Bildung. Erste sogenannte „Natur-Fit-Stationen“ wurden bereits in der Hardtstraße und am Platanenweg in Bad Neuenahr eingerichtet. Der Hunsrück-Marathon e.V. führt seit 2002 den Hunsrück-Marathon durch und spendet die Erlöse seitdem an soziale Zwecke. Nach der Flutkatastrophe in 2021 musste der Verein nicht lange überlegen, wo die Startgelder hingehen. Es kamen knapp 3.000 Euro bei der virtuell durchgeführten Laufveranstaltung für das Ahrtal zusammen. Auch im Jahr zuvor wurde der Marathon aufgrund Corona virtuell durchgeführt. Der Hunsrück-Marathon e.V. ließ Nichts unversucht, um eine große Spendensumme zu ermöglichen. „Wenn viele Menschen anpacken, kann was Großes gelingen“, so der 1. Vorsitzende des Vereins Ottmar Berg. In Verbindung mit ihren Sponsoren konnte der Verein so das Startgeld auf 6.000 Euro verdoppeln und nun an die Fluthilfe-Ahr übergeben. „Unser Anliegen ist es, ein Projekt für Kinder mit den Spenden zu unterstützen“, so Ottmar Berg. „Wir sagen der Fluthilfe-Ahr vielen herzlichen Dank für das große Engagement im Ahrtal“. Auch Vereinsmitglied Michael Nagel besuchte die Fluthilfe im Ahrtal und übergab die Spenden mit Ottmar Berg persönlich. Der Läufer selbst sammelte während einer Veranstaltung für die Hochwasseropfer in Grimma an der Oder in Ost-Deutschland selbst Spenden.

Pressemitteilung

Fluthilfe-Ahr e.V.

(v.l.) Michael Nagel (Hunsrück-Marathon), Michaela Wolff Vorsitzende Fluthilfe-Ahr), Josef Nelles (VOR-TOUR der Hoffnung) und Ottmar Berg (Vorsitzender Hunsrück-Marathon). Foto: privat

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