Tag der offenen Tür am Konrad-Adenauer Gymnasium
Grosses Programm für Viertklässler und Ehemalige
Meckenheim. Mit einem bunten Programm und einem Tag der offenen Tür zeigte das Konrad-Adenauer-Gymnasium am vergangenen Samstag seine Leistungsstärke. Schulleiter Dirk Bahrouz und sein Team hatten sich einen bunten Strauß an Aktivitäten ausgedacht, um die Schule vor allem den interessierten Viertklässlern zu zeigen, die ja demnächst vor der Qual der Wahl stehen, an welcher weiterführender Schule sie sich anmelden. Im 50. Jubiläumsjahr sollte das ganze aber auch für die ehemaligen Schüler von Interesse sein, so dass man für diese separate Führungen anbot.
Ab 2019 wird auf G9 umgestellt
In seiner Begrüßung ging Dirk Bahrouz auf die besonderen Bedingungen seiner Schule ein und betonte, dass man ja ab dem nächsten Jahr auf G9 umstellen werde. Das hat zur Folge, dass für die Schüler der Klassenstufen 5 und 6 um 13 Uhr der Unterricht pünktlich zu Ende sein wird. Damit bleibt genügend Zeit für Hobbys oder Vereinsaktivitäten. Aber auch wo die Eltern beide Vollzeit arbeiten und das Kind gut versorgt wissen wollen, daran ist mit einer Nachmittagsbetreuung gedacht, wo die Hausaufgaben in Ruhe gemacht werden können und den Kindern anschließend vielfältige Freizeitangebote gemacht werden. Dass das Konrad-Adenauer Gymnasium sich vor allem auch als sportliche Schule versteht, das wurde ebenfalls bei der Einführung sichtbar. Denn neben den Schülerinnen der Mittelstufe, welche mit tänzerischen Darbietungen auf der Bühne glänzten, zeigten anschließend die Schüler am Trampolin hervorregende Sprünge.
Die Schnupperunterrichts- stunden waren gut besucht
Für den Nachwuchs gab es Schnupperunterricht in den Fächern Latein, Französisch, Sport, Chemie, Bio oder auch Informatik und Technik. Besonders umlagert war der Chemieunterricht, denn wenn es kracht und stinkt, dann ist das immer von ganz besonderer Spannung. Hier wurde dann anschaulich gezeigt, unter welchen Bedingungen Plastik schmilzt oder wie fachgerecht eine Emulgation funktioniert. Programmieren und Kryptologie gehören heute zum modernen Bild einer Schule dazu, auch wenn es hier an schnellem WLAN mangelt, so gleichen doch die Lehrer das mit viel Engagement aus und beim Selberbauen von Robotern und deren Programmierung mag man schnell verstehen, wie sich Daniel Düsentrieb als Prototyp des Ingenieurs in seinem Labor fühlt.
In der Cafeteria wurden Informationen ausgetauscht
Sport wurde natürlich ebenfalls angeboten und im Foyer gab es eine Kunstausstellung, wo die Arbeiten des vergangenen Jahres präsentiert wurden. Vor allem gab es aber auch viel Information.
Die Eltenpflegschaft hatte die Cafeteria in einen Ort der Begegnung verwandelt und bei Kaffee und Kuchen ließ es sich mit Lehrern, Ehemaligen und aktuellen Schülern wunderbar fachsimpeln über Förderangebote, Erprobungsstufe, Medienscouts und vieles mehr. Der Malteser Hilfsdienst war mit einem eigenen Stand vertreten, denn die Schüler werden auch zu Ersthelfern und auf Wunsch gar zu Rettungsschwimmern ausgebildet. Ganz neu wurde auch der von Schülern der Oberstufe gedrehte Film über die Schule gezeigt und die Schülervertretung sowie der Förderverein informierten ebenfalls. Guten Absatz gab es auch für die erstmals zum Kauf angebotenen Merchandising-Artikel.
Neben den üblichen Schul-Shirts gibt es nun auch Tassen und Schlüsselanhänger mit dem Logo des KAG.
STF
Wie funktioniert eine Emulgation, diese beiden Schülerinnen standen Rede und Antwort. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Wie und wann schmilzt Kunststoff, hier wurde es praktisch vorgeführt. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
