„Restcentspende“ unterstützt Freiwilligenzentrum Blickwechsel und das Ehrenamt in Rheinbach
Großes entsteht im Kleinen
Rheinbach. Das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL (FZB) in Rheinbach freut sich über eine Spende in Höhe von 2.169,92 Euro, überreicht am 26.01.2026 in Form eines symbolischen Schecks durch Kathrin Trompeter, stellvertretende Leiterin des DAK-Servicezentrums Köln-Neumarkt. Die Zuwendung stammt aus der sogenannten Restcent-Spende der Mitarbeitenden sowie der Rentnerinnen und Rentner der DAK-Gesundheit.
Das Prinzip ist einfach, die Wirkung beachtlich: Seit dem 1. November 2014 verzichten Beschäftigte und Ruheständler der DAK-Gesundheit freiwillig auf die Cent-Beträge hinter dem Komma ihres Gehalts oder ihrer Rente, der Erlös wird jährlich gemeinnützigen Organisationen/Vereinen/Zwecken gespendet. Aktuell beteiligen sich 7.286 Personen an dem Modell. Die Spende an das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL stellt dabei lediglich einen Teil der im Jahresverlauf gesammelten Gesamtsumme dar.
Für Kathrin Trompeter, die selbst seit August 2025 in Rheinbach lebt und seit 1994 bei der DAK-Gesundheit tätig ist, war die Unterstützung des FZB ein persönliches Anliegen. Seit vielen Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich und suchte auch in Rheinbach gezielt nach Möglichkeiten, sich einzubringen. Dabei wurde sie auf das Freiwilligenzentrum aufmerksam, das sich seit Jahren der Beratung und Vermittlung von Menschen in ein passendes Ehrenamt widmet und zugleich Organisationen bei der Gewinnung freiwillig Engagierter unterstützt.
Das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL, unter der Trägerschaft des Georgsring e. V., wird ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen. Seit dem vergangenen Jahr verfolgt das Team konsequent das Ziel, die Arbeit des Zentrums zu modernisieren: Prozesse werden digitalisiert, die Öffentlichkeitsarbeit ausgebaut und neue Formate der Ansprache entwickelt. „Viele Schritte sind bereits gelungen“, sagt Angela Giersdorff, Sprecherin des FZB. „Doch gerade für eine professionelle und nachhaltige Außendarstellung fehlen oft die finanziellen Mittel. In dieser Situation sind wir für diese großzügige Spende außerordentlich dankbar.“
Die Unterstützung wird insbesondere dazu beitragen, die Präsenz des freiwilligen Zentrums im öffentlichen Raum zu stärken. Geplant sind verstärkte mobile Einsätze, um Bürgerinnen und Bürger direkt anzusprechen und für ehrenamtliches Engagement zu sensibilisieren. Dabei gehe es nicht allein um die Vermittlung in konkrete Tätigkeiten, betont Giersdorff: „Unsere Kernkompetenz ist die Beratung, aber wir verstehen uns ebenso als Botschafter für das Ehrenamt. Unsere Gesellschaft ist auf Menschen angewiesen, die sich einbringen und Verantwortung übernehmen.“
In seiner aktuellen Öffentlichkeitskampagne setzt das FZB bewusst auf einen Perspektivwechsel: Ehrenamt wird nicht nur als Einsatz für andere dargestellt, sondern auch als persönlicher Gewinn. Sinnstiftung, soziale Kontakte und das Gefühl, etwas bewirken zu können, stehen im Mittelpunkt der Ansprache.
Die „Restcentspende“ der Mitarbeitenden und Rentner der DAK-Gesundheit steht dabei sinnbildlich für das Selbstverständnis des Zentrums. Aus vielen kleinen Beiträgen entsteht eine große Wirkung – ein Gedanke, der sich auch auf das Ehrenamt selbst übertragen lässt. „Wenn jeder Mensch nur wenige Minuten seiner Zeit für andere einbringen würde, kämen enorme Ressourcen zusammen“, so Trompeter. „Ehrenamt verbindet Menschen, die mit Herz handeln. Gemeinsames Anpacken bereichert das eigene Leben und das anderer.“
BLICKWECHSEL will diesen Gedanken auch künftig weitertragen. Trotz zunehmender Digitalisierung setzt das Team bewusst auf persönliche, wertschätzende Beratung und den direkten Kontakt. „Wir werden weiterhin präsent sein, informieren und ermutigen – auch mit kleinen, niedrigschwelligen Möglichkeiten des Engagements“, sagt Giersdorff. „Diese Spende gibt uns nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Hoffnung und Zuversicht, dass unsere kleinteilige Arbeit am Ende zu etwas Großem beiträgt.“
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