Hobbits-Basar in Großholbach
Gründer übergeben an die nächste Generation
2500 Euro für Familien mit pflegebedürftigen Kindern und ehrenamtliche Organisationen
Großholbach. 2002 hatten Petra Werner, Margit Müller-Demuth, Andrea Steden und Marina Lorenz eine gemeinsame Idee, die sie weiterentwickelt und umgesetzt haben: Die Erfolgsgeschichte des Hobbits-Basar, einem privaten Markt für Kinderkleidung und Spielzeug, hat bis heute Bestand. Doch jetzt werden sie die Verantwortlichkeit der nächsten Generation übertragen. Eine Nachfolge gibt es bereits, den Hobbits-Basar gibt es weiterhin zweimal jährlich. Jetzt spendeten die Mütter weitere 2500 Euro.
Die Gründerinnen waren sich von vorneherein einig: Der erwirtschaftete Erlös soll für hilfsbedürftige Menschen verwendet werden. Vorher jedoch informierten sie sich über verschiedene Organisationen, waren vor Ort um sich von deren Arbeit zu überzeugen. Am Ende fiel die Wahl auf die Unnauer Patenschaft, die seit 30 Jahren, Menschen mit Behinderungen hilft; die Westerwälder Clowndoktoren, die mit ihren Späßen Kindern den Krankenhausaufenthalt versüßen; und das Kinder- und Jugendhospiz in Koblenz, das ambulante, unterstützende Begleitung für Familien bietet, deren Kind wegen einer unheilbaren Erkrankung nur eine begrenzte Lebenszeit hat. In der Vergangenheit wurde auch an Familien gespendet, die finanzielle Hilfe dringend benötigten.
Bevor sie nun die Organisation des Hobbits-Basar in andere Hände legen, haben sie der Unnauer Patenschaft, vertreten durch Günter Walter, Dorothee Wenzelmann und Renate Roos, 1000 Euro; den Westerwälder Clowndoktoren, für sie waren Dr. Fussel (Christa Steinebach) und Susanne Baumann-Schardt anwesend, 500 Euro; sowie Barbara Beisel vom Kinder-und Jugendhospiz Koblenz, 1000 Euro zukommen lassen.
