AStA der Hochschule Koblenz und Seebrücke Koblenz
Grünes Licht für Aufnahme
Koblenz. Unter dem Motto „Grünes Licht für Aufnahme“ riefen der AStA der Hochschule Koblenz und die Seebrücke Koblenz auf, ein Zeichen der Solidarität für Menschen auf der Flucht zu setzen. Der aktuelle Anlass war die Situation an der Polnisch-Belarussischen Grenze, an der bereits über 17 Menschen ums leben gekommen sind. Weiterhin müssen dort unzählige Menschen, Familien und Kindern bei bis zu -11 Grad im Wald ausharren und gewaltsame Push-Backs befürchten. Mit grünem Licht signalisierten auch weitere Unterstützende aus der Zivilgesellschaft, dass auch Koblenz Platz hat für die Aufnahme dieser notleidenden Personengruppe.
50 Personen versammelten sich am Rosengarten neben der Alten Burg und gedachten der Menschen, die an den EU-Grenzübergängen ihr Leben ließen.
Anschließend wurde der Platz für den Durchlaufverkehr mit themenbezogenen Hintergründen audio-visuell in Szene gesetzt, um gegen die humanitäre Elendsverwaltung an den Außengrenzen und für eine asylfreundliche Politik zu protestieren.
Die Seebrücke Koblenz forderte die verantwortlichen Politiker*innen der Stadt auf, proaktiv Stellung zu beziehen, Druck auf die Bundesregierung auszuüben und ihre Aufnahmebereitschaft auch für einen Teil der angesprochen Personengruppe zu erklären. Koblenz bekannte sich letztes Jahr teilweise zum „sicheren Hafen“.
Neben weiteren bundesweiten Solidaritätsbekundungen, stimmte zuletzt der Duisburger Stadtrat für eine Aufnahme von Belarus-Flüchtlingen.
