Erster Weihnachtsmarkt in Niederelbert lockte die Besucher in Scharen an
Grundstein für eine neue Tradition gelegt
Niederelbert sorgte mit abwechslungsreichem Programm und vielen Ständen für weihnachtliche Stimmung
Niederelbert. Weihnachten ist zwar noch ein bisschen hin, aber wie jedes Jahr kommt das Fest schneller als gedacht. Wem dazu noch Geschenke fehlten, konnte am vergangenen Samstag zum ersten Mal auch in Niederelbert auf dem Weihnachtsmarkt fündig werden. Und wer zu Beginn vielleicht befürchtet hatte, dass in der kleinen Ortsgemeinde nicht viel los sein könnte, der wurde definitiv vom Gegenteil überzeugt.
Der Gesangverein „Hoffnung“ gemeinsam mit dem Wander- und Kulturverein Niederelberts konnten viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen mobilisieren, sodass ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt samt abwechslungsreichem Programm für Groß und Klein rund um das Rathaus auf die Beine gestellt werden konnte. Neben zwölf wunderschön dekorierten Ständen mit handgearbeiteten Kunsthandwerk aus Papier, Holz und Glas war auch ausreichend an das leibliche Wohl gedacht worden.
So wurde sich neben frischen Waffeln, in einem Foodtruck frisch serviert, mit selbst gemachten Plätzchen und Lebkuchen, Grillwürstchen und heißen Getränken wie Kinderpunsch, Kaffee und leckerem Winzerglühwein in fröhliche und gesellige Weihnachtsstimmung gebracht. Die ausnahmslos selbst gemachten Produkte der Stände waren sowohl von Vereinen, der Grundschule Niederelbert sowie ortsansässigen Hobbykünstler teils extra für den Markt angefertigt worden. Die Schüler der Grundschule „Am Hähnchen“ hatten sich auf das Ereignis besonders gut vorbereitet und fleißig schöne weihnachtliche Dekorationen aus Holz sowie Marmeladen hergestellt. Neben , bezaubernder, individuell genähter Kinderkleidung und von Hand gestrickter Mützen wurden auch leckerer Honig aus der Region und sogar selbst gebaute Gitarren angeboten.
Produkte aus dem Allgäu, wie die Engelskerze, welche erst durch ihr Abbrennen ihrem Namen alle Ehre macht, überzeugten durch eine gute Qualität und ausgefallenes Design.
Am Stand von Dorothee Holly tat man dann auch noch mit dem Kauf ihrer in Handarbeit hergestellten Artikel etwas Gutes. Der Erlös ging nämlich an den von der Niederelberterin 2015 gegründeten Verein „Colours for Kids“, welcher auch an diesem Samstag Spenden für Projekte in Südafrika sammelte, die das Leben der Kinder Vorort verbessern.
Und wäre das für eine Premiere nicht genug, wurde während des Marktes auch noch ein buntes musikalisches Programm geboten. So wurden die Besucher gleich zu Beginn mit bekannten Weihnachtsliedern eines Duetts begrüßt. Bestehend aus Fagott und Posaune stimmten sie auf einen schönen und geselligen Samstagnachmittag und Abend ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch Ferdi Schmitz, den Vorsitzenden des Wander- und Kulturvereins, der auch durch die weiteren Programmpunkte führte, folgte eine gelungene Eröffnung durch stimmungsvolle und ruhige Gesangsvorträge des Gesangvereins „Hoffnung“.
Auf die goldige und prima eingeübte Vorführung der Kinder des Kindergartens Niederelbert schloss ein Vortrag der Mundharmonika-Gruppe an. Kinder konnten es sich währenddessen im Rathaussaal bei einem Bilderbuchkino gemütlich machen. Des Weiteren wurde eine Grippen- sowie Bücherausstellung in der Bibliothek geboten.
Und Petrus hatte es glücklicherweise mit den Elwertern gut gemeint, worüber auch Ferdi Schmitz sich erleichtert zeigte. „Wir sind froh, dass es an diesem Samstag trocken geblieben ist. So brauchten wir keine Ausweichmöglichkeit nutzen und können den im Mai neu gestalteten und eröffneten Dorfplatz nochmals präsentieren.“, so der Vorsitzende.
Nun ist zu erwarten, dass es nicht bei diesem erster Elwerter Weihnachtsmarkt bleibt. Schließlich bereicherte das Weihnachtsspektakel das sichtbar gewordene, ganz offensichtlich wunderbar funktionierende Dorfleben und die gute Zusammenarbeit der Vereine von Niederelbert.
Der charmante SixtySeven-Bus lockte mit dem Duft frischer Waffeln.
Mit den Kauf am Stand des Vereins „Colours for Kids“ konnte mit dem Kauf etwas Gutes getan werden.
Der Gesangverein „Hoffnung“ sorgte für stimmungsvolle, musikalische Unterhaltung.
