Gulaschkapell‘ aus Erpel
Gulaschkapell‘ bringt Säle zum Kochen
Erpel. Über 60 Auftritte in großen und kleinen Sälen des Rheinlandes - die Bilanz der Gulaschkapell´ für die Session 2022/2023 kann sich mehr als sehen lassen. Während selbst in namhaften Musikgruppen des Kölner Karnevals die Besetzungen wechselten, hielten die 18 Musiker, deren Erkennungszeichen die rot-weißen Kochuniformen sind, nach dem Motto „Echte Fründe stonn zesamme“ die Zwangspause durch Corona ohne Umbesetzung durch.
Die Frage war nur: Wie reagiert das Publikum nach zwei Jahren karnevalistischer Abstinenz? Die Antwort war schnell klar: stimmungsvoll, ausgelassen und gelöst. Oder in Koch-Sprache: „Heiss wie Chili!“.
„Leute, wie haben wir euch vermisst!“, rief Frontsänger Jan-Erik Burkard beim ersten Auftritt nach der Pause. Für die Karnevalsjecken hatten die Köche extra als Nachtisch das Kult-Stück der Flippers „Wir sagen Dankeschön“ ins Programm genommen.
Bei zahlreichen Engagements ging es für die Musiker von „0 auf 100“: Programme mit Cat Ballou, Höhner, Paveier, Bernd Stelter und anderen Größen des Kölner Karnevals sind mittlerweile Bestandteil des Tourplans der Köche. Auch das „Kölner Dreigestirn“ wünschte sich die Begleitung der Gulaschkapell´ bei einem Auftritt. Diesem Wunsch wurde selbstverständlich bei einer Sitzung der Treuen Husaren im Kölner Pullmann Hotel gerne entsprochen. Das Sessions-Fazit der Gulaschkapell` lautet daher: „Et hätt noch immer joot jejange“ und „Es ist noch Suppe da“ – die Köche bringen die Säle weiter zum Kochen!
Die 18 Musiker hielten auch während der Coronazeit zusammen.
