Allgemeine Berichte | 05.09.2023

Morenhoven feierte traditionsreiches Kirmesfest

Gummihahn wurde schon in der zweiten Runde geköpft

Das Standgericht verurteile den „Paias“ zu Höchststrafe. Foto: Alfred Eich

Morenhoven. Mit dem Start des Entenrennens an der Swist und der Eröffnung der Morenhovener Kirmes am Freitagabend setzte endlich der erhoffte Spätsommer ein.

So waren alle drei Veranstaltungstage gut besucht. Für die Kinder hatte der Ortsausschuss erneut ein vielfältiges und kostenloses Programm zusammengestellt. Am Freitagabend verfolgten zahlreiche Kinder und Erwachsene den Ausgang der Entenrennen auf der Swist. So hatten die Enten von Lenia Krause (Kinder) und Kira Zimmer (Erwachsene) am Ende jeweils die Nase vorn. Der letzte Platz bei den Erwachsenen wurde wieder dem Wanderpokal der „Roten Laterne“ belohnt. Stolzer Empfänger in diesem Jahr: Henning Jaeschke.

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr durfte Bobby-Car-Rennen natürlich nicht fehlen. Den Sieg fuhr in einem spannenden Finale Hanna Gysser ein. Beim Sportschießen der Schießsportfreunde ging Fabian Overkamp als bester Schütze hervor. Erstmals angeboten wurde Headis - eine regeltechnisch dem Tischtennis verwandte Sportart, bei dem ein Softball mit dem Kopf gespielt wird. Die Löschgruppe Morenhoven präsentierte den staunenden Kindern und einem interessierten Publikum ihr neues Löschfahrzeug.

Begeistert von traditionellen Schürreskarrerennen.

Traditionell ging es beim Schürreskarrenrennen wieder um Geschwindigkeit und Geschicklichkeit, da es einen mit Wasser gefüllten Eimer möglichst sicher ins Ziel zu transportieren gilt. Von allen Teilnehmenden konnte sich Benjamin Rubin durchsetzen. Bei den Kindern U 16 Jahren war Sophia Fundel die Schnellste auf der Runde. Samstagabend wurde erstmalig eine Disco für Kinder angeboten. Mit toller Musik, Discokugel, Beleuchtung und Frucht-Cocktails konnten die kleinen Gäste sich eine schöne Party im Bürgerhaus machen, während die Erwachsenen auf dem Dorfplatz durch Live-Musik von Achim und Michael unterhalten wurden.

Nach dem ökumenischen Gebetseinstieg am Sonntagmorgen, konnten sich die Besuchenden u. a. an den zahlreichen gespendeten Kuchen gütlich tun. Neben dem üblichen Grillgut und Pommes in der „nostalgischen“ Papiertüte, wurde erstmals eine vegetarische Asia-Nudelpfanne angeboten. Eine gute Idee, denn diese war bereits am frühen Nachmittag ausverkauft. Am Nachmittag stand das legendäre Hahnenköppen auf dem Programm, bei dem die Teilnehmenden, mit verbundenen Augen auf einen, aus einem Korb heraushängenden Hahn schlagen. Aus guten Gründen des Tierschutzes ist dieser natürlich aus Gummi. Dabei zeigten sich die Damen deutlich treffsicherer. Solveig Pump schlug dem Hahn bereits in der zweiten Runde den Kopf ab. Die Herren benötigten dafür drei Runden, ehe Jérôme Sauren zum finalen Schlag ansetzte.

Kirmesgericht „verurteilte“ den Paias

Zum krönenden Abschluss musste natürlich wieder jemand beim Standgericht für die seit der letzten Kirchweih im Dorf begangenen Untaten schuldig gesprochen werden. Der später verurteilte Paias war in diesem Jahr besonders raffiniert, hatte er doch dem Richter Hochwürden am Morgen heimlich K.O.-Tropfen verabreicht, um dessen Erscheinen zu verhindern. Nach langem Suchen konnte Richter Hochwürden dann doch auf einem Schürreskarren zum Verhandlungsort auf dem Dorfplatz gebracht werden. Das Schicksal nahm seinen Lauf und der Paias musste sich wieder einmal für all seine Missetaten verantworten. Wie üblich nahm der Bösewicht dies ohne jede Regung oder Reue gelassen hin.

Tolles Sammelergebnis

„Die Organisation von Köttzug und Kirmes war für den Vorstand wieder mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Dass unsere Arbeit honoriert wird, zeigt das sehr erfreuliche Sammelergebnis des Köttzuges, bei dem über 3.000 Euro für unsere Veranstaltungen und Projekte gespendet wurden. Ohne die Unterstützung der örtlichen Vereine und weiterer ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ist ein solches Programm nicht zu stemmen. Deshalb bedanken wir uns ganz herzlich bei allen helfenden Händen, die zum Gelingen der Kirmes beigetragen haben. Der Dank gilt natürlich auch unseren treuen Gästen, die mit ihrer Teilnahme an allen Veranstaltungen im Jahr die Basis für unser gutes Miteinander in der Dorfgemeinschaft bilden“, resümiert Ortsausschussvorsitzender und Ortsbürgermeister Norbert Sauren sehr zufrieden das Ergebnis der Kirmes.

Alfred Eich

Das Standgericht verurteile den „Paias“ zu Höchststrafe. Foto: Alfred Eich

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