ADFC-Ortsgruppe Wachtberg
Gut besuchte „Critical Mass“ zeigt Probleme im Radnetz auf
Wachtberg. Über 20 Radlerinnen und Radler fanden sich am Berkumer Schulzentrum ein, um an einer „Feierabendtour Extra“ der ADFC-Ortsgruppe Wachtberg teilzunehmen. Die Radtour führte über zentrale Wachtberger Verkehrsachsen ohne begleitende Fahrradwege. Für den ADFC in der ländlichen Flächengemeinde Wachtberg ist dies ein schmerzliches Thema. Der Ort besteht aus 16 kleinen Ortsteilen, die durch Kreis- und Landstraßen verbunden sind, an denen kaum Radwege verlaufen. Das vorhandene Radnetz nutzt ganz überwiegend die mal mehr, mal weniger gut ausgebauten Wirtschaftswege, die oft Umwege erzwingen und natürlich auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen und dem Reitsport genutzt werden. Zwischen manchen Ortsteilen geht die direkte Verbindung aber auch nur über die jeweilige Kreisstraße, so etwa den Wachtbergring. Der radfahrtaugliche Ausbau der Wirtschaftswege kollidiert oft mit den Interessen des Naturschutzes. Und der Bau von Radwegen an Land- und Kreisstraßen scheitert häufig an jahrelangen Planungsverfahren oder dem Ankauf der notwendigen Flächen. Die Verlagerung des Pendlerverkehrs vom Auto auf das Rad im Interesse des Klimaschutzes wird so kaum vorankommen.
Das Fehlen der straßenbegleitenden Radwege merkten die Teilnehmenden der Freitagstour dann auch schnell, als etliche Autofahrer nur mühsam oder gar nicht die Geduld aufbrachten, den geschlossenen Verband, wie in der Straßenverkehrsordnung (§ 27 StVO) vorgesehen, zu respektieren und riskante Überholmanöver zu vermeiden. Die Sicherheit der vorschriftsmäßig im Verband fahrenden Gruppe wurde dabei fahrlässig gefährdet. Die Tour führte von der Schule über Stumpeberg und Berkumer Weg nach Gimmersdorf, von dort über den Kommunalweg (K57) Richtung Villip. Im Kreisverkehr nahe dem Gewerbegebiet ging es auf dem Wachtbergring (K58) zum EKZ in Berkum. Dort links ab auf die Rathausstraße und dann auf die Gemeindestraße nach Züllighoven. Von dort führte die Strecke auf dem Wirtschaftsweg mit häufigem Schleichverkehr hoch nach Werthhoven und über die Fraunhoferstraße (K58) zurück zum Startpunkt am Schulzentrum in Berkum.
Erfreulicherweise nahmen auch Wachtberger Ratsmitglieder an der Tour teil. Nach Rückkehr war man sich einig, die nächste „Critical Mass“ als eine Fahrraddemonstration mit polizeilicher Begleitung und entsprechender Öffentlichkeitsarbeit auszurichten.
Pressemitteilung der
ADFC-Ortsgruppe Wachtberg
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