Tambourcorps Echo Niederdrees feierte drei Tage lang
Gute Laune auf dem Dorfplatz
Prächtiger Festzug durch den Ort - Denkwürdige „Mess op Platt“ von Pater Damian Hungs
Niederdrees. Mit einem dreitägigen Musikfest feierte der Spielmannszug „Echo“ Niederdrees die diesjährige Kirmes. Los ging es am Samstagabend mit der offiziellen Kirmeseröffnung und einem ansehnlichen Sternmarsch mit vier Tambourcorps durch den Ort. Neben den Gastgebern unter der Leitung von Tambourführer Paul Raaf beteiligten sich auch die befreundeten Musiker vom Tambourcorps „Klingendes Spiel“ Brühl-Vochem, vom Tambourcorps „Loreley“ Odendorf und vom Tambourcorps Kuchenheim mit fröhlichem Spiel daran. Im Festzelt schloss sich der gut besuchte Kirmesball an, bei dem die vier Musikvereine noch einmal zum Einsatz kamen.
Mit einer denkwürdigen „Mess op Platt“, die der in Köln geborene Pater Damian Hungs zur Erbauung der Gottesdienstbesucher hielt, startete der Kirmes-Sonntag in der Kirche St. Antonius. Der Tradition gemäß wurde danach an Ehrenmal ein Kranz niedergelegt. Anschließend traf man sich zum gemütlichen Frühschoppen auf dem Dorfplatz, wo wieder zwei große Zelte aufgebaut waren. In dem einen vergnügten sich die Kinder beim Basteln, Kinderschminken und diversen lustigen Spielen, während nach und nach die befreundeten Gastvereine zum Freundschaftsspielen eintrudelten.
Tambourcorps stellten sich kurz musikalisch vor
Das Tambourcorps „Gut Klang“ Heimbach, das Tambourcorps „Frei weg“ Heimerzheim, das Tambourcorps Oberwichterich, das Tambourcorps „Rheinperle“ Sechtem und der Spielmannszug Rheinbach stellten sich jeweils kurz musikalisch vor, bevor man sich zum prächtigen Festzug durch den Ort mit dem Führungstrio des Spielmannszugs „Echo“ an der Spitze aufstellte. Es folgten die Freiwillige Feuerwehr, der MGV 1894 und der Junggesellenverein „Einigkeit“, außerdem gaben die Gastvereine musikalisches Geleit. Am Ehrenmal vor der Kirche gab es einen Vorbeimarsch zu Ehren der anwesenden Prominenz, darunter Bürgermeister Stefan Raetz und Ortsvorsteher Friedrich Wilhelm Schurz. Die Tambourcorps spielten anschließend zum Vergnügen des Publikums im Festzelt noch einmal auf, bevor mit dem Dämmerschoppen der Kirmessonntag endete.
Am Montag schließlich hatten besonders die Niederdreeser Senioren ihren Spaß, denn am Nachmittag gab es für sie Kaffee und selbstgebackenen Kuchen aus den Backöfen der heimischen Hausfrauen. Gut besucht war die alte Schule auch am Abend, als der Duft von frisch zubereitetem Reibekuchen durch die Straßen des Ortes zog. So klang die Niederdreeser Kirmes gemütlich und zur vollen Zufriedenheit des „Echo“-Vorsitzenden Ralf Büser aus.
