Gute Laune im Niederdreeser Karnevalszug
Niederdrees. Das närrische Treiben auf den Straßen von Niederdrees fand in diesem Jahr am Valentinstag, Samstag, den 14. Februar 2026 statt. Wie in den letzten Jahren auch begann der Spaß mit dem Biwak auf dem Vorplatz der Feuerwehr.
Das Rheinbacher Mädchendreigestirn, das Oberdreeser Damendreigestirn und natürlich das stolze Niederdreeser Dreigestirn mit Prinz Daniel I., Bauer Till und Jungfrau Maxima I. wurden unter großem Beifall begrüßt. Ein herzlicher Dank wurde den Helfern und Familien ausgesprochen, die engagiert mit Warnbaken und ihren Autos die Straßen des Dorfes gesichert hatten.
Nach dem fröhlichen Sammeln der Jecken auf dem Platz startete um 15:00 Uhr der motorlose Zug mit dem Spielmannszug Echo, gefolgt von einer Abordnung der Rheinbacher Stadtsoldaten und den Tollitäten. Danach reihten sich die von Hand gezogenen Karnevalswagen in loser Reihenfolge mit vielen bunt kostümierten Niederdreesern in bester Feierlaune ein.
Es gab ein Niederdreeser Affentheater zu bestaunen, begleitet von einer großen Affenhorde, die Bananen an die Jecken verteilten. Weiterhin feierte eine Pfadfindergruppe, aus dessen bunten Haus auf dem Handwagen der Schornstein gut qualmen konnte, den Niederdreeser Karneval und wurde dabei von zwei jecken Tannenbäumen unterstützt. Eine Gruppe von Köchen zog ihren brodelnden Wagen durch die Straßen des Dorfes, die Jugend der freiwilligen Feuerwehr präsentierte ein Piratenboot, und vom Junggesellenverein wurden auf dem Wagen sogar Würstchen während des Zuges gegrillt.
Mehrere kleinere Hand- und Bollerwagen verteilten sich locker zwischen den größeren Motivwagen und Jung und Alt zogen fröhlich durch die Straßen des Dorfes. Jedoch wie immer nicht in Hast und Eile, sondern mit vielen Haltepunkten an liebevoll dekorierten Ständen, an denen herzhafte und süße Leckereien angeboten wurden. So wand sich der bunte Zug wieder stundenlang durch das kleine Niederdrees. Keiner störte sich an ein paar einzelnen Schneeflocken, man tanzte sich gegen den kalten Wind einfach warm bis der Zug dann schließlich vor dem Feuerwehrgerätehaus seinen Ausklang fand.
