Allgemeine Berichte | 02.06.2022

Mittelaltermarkt in Montabaur am 11. und 12. Juni

Handel, Spiel und Gaukeley

Neu in diesem Jahr ist das Grafenlager mit ihren Greifvögeln. Quelle: VG Montabaur

Montabaur. Rund um die Kirche „St. Peter in Ketten“ und im Gebück wird es wieder einen Mittelaltermarkt geben. Auch dieses Jahr unter der Organisationsleitung von Lorraine Médiévale aus dem Saarland. Veranstalter ist die Stadt Montabaur. Die gute Zusammenarbeit von 2019 wird damit wiederholt. Vorführende Handwerker, die man kaum noch auf anderen Märkten sieht, weit gereiste Händler, die um die Euronen der Besucher buhlen und vorwiegend Ware aus kleinen Familienbetrieben anbieten. Ein ausgewogenes Kulturprogramm für Groß und Klein, Speis und Trank, fern ab von Currywurst und Pommes, Cola oder anderen Nahrungsmittel, die es im Mittelalter nicht gab. Ein großer Stellenwert liegt bei den Kindern, die viel Handwerkliches ausprobieren können oder bei tollen Spielen ihren Spaß haben werden.

„Fremitus“ geben den Ton an, mit historisch nachgebauten Instrumenten. Die „Zeitreisenden“ sind Spielleute, die eher für die ruhige, höfische Musik und Gesang zuständig sind. Dazu kommt aus Frankfurt das DUO Vagabundis. Viel Lärm mit Dudelsack und Trommel. Am Sonntag um 12 Uhr spielt das Renaissance-Ensemble der Kreismusikschule Montabaur für Euch auf.

Der Gaukler „Micha Mangiafuocco“ jongliert, diskutiert und hantiert mit Keulen, Diabolo, dem Teufelsstab und treibt seine Spielchen mit dem Feuer. Mangiafuocco bedeutet übrigens Feuerfresser. Und diesem Namen macht er auch alle Ehre. Wenn es dann am Abend dunkel wird, so um 21.45 Uhr gibt es eine großartige Feuershow von ihm und „Widumavi“ Feuertanz. Herold Carolan ist nicht nur für die Moderation zuständig, sondern kündigt die Ankunft hoher Herrschaften an, ruft verloren gegangene Eltern aus oder den Halter von falschparkenden Ochsenkarren (Autos). Er wird auch mit einer Delegation des Marktes am Samstag um 13 Uhr zum Rathaus ziehen und Stadtbürgermeisterin Wieland um Erlaubnis bitten, den Markt auszurichten. Zusammen wird man zur Kirche ziehen, die Stände begutachten, um im Anschluss hochoffiziell den Markt zu eröffnen.

Die Schminkfee wird für die Kinder da sein, damit diese noch schöner aussehen. Ein handgetriebenes Riesenrad wird für Spaß sorgen, genauso wie das beliebte Mäuseroulette, dem Eierknacken, der Drachenjagd oder dem Bogenschießen, wo sie ihre Geschicklichkeit ausprobieren können. Bei Widumavi können sie Poi´s basteln und bekommen den Umgang mit ihnen erklärt. Vielleicht wird aus dem Einen oder Anderen dann auch ein Gaukler. Hennamalerei ist auch sehr beliebt. Und Körbe flechten lernen können die Kinder auch. Wer einen kaputten Stuhl Zuhause hat, kann ihn gerne mitbringen. Das Geflecht kann sicher wieder repariert werden.

Handwerker, wie Siegelgraveur, Korbflechter, Töpfer oder Lederer zeigen ihr Handwerk und beantworten auch gerne Fragen. Weitgereiste Händler bieten Waren an wie Bernstein, Räucherwerk, Gewandungen, Ledertaschen und Schuhe, Gewürze, Töpferware, Schmuck, Wollprodukte, Met, Liköre und vieles mehr. Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Salzhändler legen. Diese erklären die besonderen Unterschiede, die Gewinnung und Verarbeitung des weißen Goldes aus dem Mittelalter. Für den Hunger und Durst sorgen Tavernen mit Kräuterlimonaden, Apfelsaft, verschiedene Biere und Met. Schwein am Spieß, verschiedene Würste und Würzfleisch, Flammlachs, Waffeln und Quarkbällchen, eine Feldbeckerey sowie Mandelbräterey sorgen für das leibliche Wohl. Da wird für jeden etwas Leckeres dabei sein. Neu in diesem Jahr ist das Grafenlager mit ihren Greifvögeln, welche immer ein Hingucker sind. Sie stehen im Lagerbereich unterhalb der Bühne.

Öffnungszeiten des Marktes

Samstag von 12 bis 22 Uhr und am Sonntag von 10.30 bis 18 Uhr. Eintritt frei. www.montabaur-live.de.

Pressemitteilung der

VG Montabaur

Neu in diesem Jahr ist das Grafenlager mit ihren Greifvögeln. Quelle: VG Montabaur

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