Waldfest des MV „Gugge mer ma“mit 6. Gugge-Open-Air-Festival
Handgemachtes Traditionsfest wurde zünftig und kräftig gefeiert
Bad Ems. Der MGV „Glück auf 1867 Bad Ems“ hatte das traditionsreiche Waldfest, die „Hütter Kirmes“ vor sechs Jahren in die Hände des Musikvereins „Gugge mer ma“ gelegt und das war gut so. Damals gab es noch ein Karussell und vieles mehr, was heute fehlte, jedoch ist die Stimmung eine ausgesprochen gute gewesen. Und an Unterhaltung, auch für die Kinder mangelte es in keinem Fall.
Ganz im Gegenteil – „austoben“ konnte man sich an den drei Tagen in ausreichender Menge. Für die Kids gab es das Kinderprogramm mit Fußballtor, Kinderschminken und auch einer großen Hüpfburg. Und die „alte“ und selbst gebaute Schießbude war ebenfalls wieder in Betrieb. Die hat an Beliebtheit immer noch nicht verloren und wurde gut frequentiert. Tagelange Vorarbeit der etwa 50 Helfer veränderte die gute Laune jedoch nicht. Doch man ging das Fest erst einmal gelassen an und so nahmen der 1. Vorsitzende Mario Lotz und der 2. Vorsitzende Christoph Jachtenfuchs den Fassanstich selbst vor.
Der Abend wurde dann etwas länger, dankt der unterhaltungsvollen Musik der Künstler auf der Bühne. Hier sorgten „Nico König“ und später „Carlos“ unter anderem mit Acoustic Rock Pop Cover Musik für beste Stimmung. Doch am nächsten Tag waren sie alle wieder da, frühzeitig wurde alles kontrolliert, denn ein heftiges Unwetter am frühen Morgen hatte auch Bad Ems erreicht. Alles stand noch an seinem Platz mitten im Wald im Silbergrund. Einzig der für den Nachmittag geplante Auftritt des MV „Rote Husaren“ musste ausfallen, da die meisten Mitglieder dort auch gleichzeitig bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind und die hatte an diesem Tag wirklich alle Hände voll zu tun.
6. Gugge-Open-Air-Festival
Weiter ging es auf dem Waldfest also am Abend dann aber um so lauter, denn hier stand nun das „6. Gugge-Open-Air-Festival“ auf dem Programm. Den Anfang machten die „Werschbachklobber“ aus Lykershausen. Es folgten ebenso kräftig die „No Name Gugge“ aus Andernach und die Gastgeber „Gugge mer ma“ bildeten den würdigen Abschluss. Der Cocktailstand öffnete und der Höhepunkt des Abends kündigte sich mit Live Musik von „Turtle Express“, die zum ersten Mal zu Gast auf dem Waldfest waren an.
Ein tolles Fest, bei dem einiges noch so richtig schön handgemacht war und gerade das machte dann die unheimlich gute Atmosphäre aus. Jung und Alt saßen gleichermaßen vergnügt nebeneinander auf den 200 überdachten Sitzplätzen und genossen das Waldfest. In der „Waldküche“ wirbelten die fleißigen Helfer. Hier stand der „Küchenchef“ persönlich am Grill und ließ nichts anbrennen, der „Küchenterrier“ hatte immer die Fritteuse im Blick und der „Küchenbulle“ gab alles mit einem Lächeln an die Gäste heraus – ein prima eingespieltes Team mit recht viel Spaß bei der „Arbeit“. Besonders bemerkenswert war auch der äußerst nette und aufmerksame „Tischservice“, denn hier wurde man vom Team des Getränkewagens noch eigenhändig bedient, wo gibt es das sonst noch – auch eine tolle Leistung.
Gäste wurden besonders freundlich aufgenommen
Nett aufgenommen wurden alle Gäste, die Tradition wurde gepflegt und wer bei diesem Fest als Fremder kam, der ging als Freund wieder nach Hause. Den letzten Tag ließ man traditionell mit einem Gottesdienst und später mit musikalischer Unterhaltung langsam ausklingen. „Schön war es auf dem Waldfest“, sagten doch viele Besucher und im nächsten Jahr wollen alle wieder mit dabei sein.
US
