Allgemeine Berichte | 28.09.2018

Besuch bei der Feuerwehr in Höhr-Grenzhausen

Handys nicht im Bett liegen lassen

Sechstklässler erfahren Interessantes über Brandschutz – Kameradschaft ist für neue Gesichter stets offen

Herr Barbanus zeigte den Schülern des Gymnasiums im Kannenbäckerland auch die großen roten Fahrzeuge.

Höhr-Grenzhausen. Nach den vielen Bränden dieses heißen und trockenen Sommers besuchte die Klasse 6b des Gymnasiums im Kannenbäckerland die Feuerwehr in Höhr-Grenzhausen, um sich mit dem wichtigen Thema Brandschutz zu befassen. Der Feuerwehrmann, Herr Barbanus, ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums, beantwortete die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler und berichtete von spannenden Erlebnissen. Das Erstaunen war groß, als er als häufige Brandursache defekte Akkus von Handys und Smartphones nannte. Die Kinder lernten, dass man diese Geräte niemals auf Sofas oder im Bett vergessen soll, weil Stoff besonders schnell zu brennen beginnt.

Dann zeigte Herr Barbanus seine Ausrüstung und das beeindruckende Löschgruppenfahrzeug und erklärte, wie die Feuerwehrleute an Löschwasser gelangen. Er äußerte auch Wünsche, nämlich dass alle Gebäude mit Feuermeldern ausgestattet werden oder dass die Feuerwehr nicht gerufen wird, um Katzen vom Baum zu holen, da die Tiere in der Regel selbst den Weg nach unten finden, sobald sie Hunger haben.

Sein größtes Anliegen ist, dass die Feuerwehr wieder Nachwuchs findet, und das nicht nur wegen des Personalmangels. „Die Kameradschaft ist toll. Wir sind wie eine Familie“, erklärte er. Interessierte junge Leute zwischen 10 und 16 Jahren sind herzlich eingeladen, bei der Gruppenstunde der Jugendfeuerwehr donnerstags um 17.30 Uhr in der Wache am Kirmesplatz in Höhr-Grenzhausen vorbeizuschauen. Weitere Informationen gibt es unter www.fwhg.de im Internet.

Beim Maschinisten-Kurzlehrgang erfuhren die Gäste, wozu dieses Fahrzeug eingesetzt wird. Privat

Beim Maschinisten-Kurzlehrgang erfuhren die Gäste, wozu dieses Fahrzeug eingesetzt wird. Fotos: Privat

Mit der hydraulischen Schere werden zum Beispiel Personen aus verunfallten Autos gerettet. Die Schere ist für den Sevhstklässler viel zu schwer.

Mit der hydraulischen Schere werden zum Beispiel Personen aus verunfallten Autos gerettet. Die Schere ist für den Sevhstklässler viel zu schwer.

Ganz schön schwer, so eine Persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes. Das Gewicht der Atemschutzausrüstung kann der Schüler kaum stemmen.

Ganz schön schwer, so eine Persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes. Das Gewicht der Atemschutzausrüstung kann der Schüler kaum stemmen.

Herr Barbanus zeigte den Schülern des Gymnasiums im Kannenbäckerland auch die großen roten Fahrzeuge.

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