Allgemeine Berichte | 22.10.2016

Pilgerfahrt der Pfarreiengemeinschaft Sinzig

Harmonisch durch Polens Norden

Höhepunkte der spannenden Reise waren die Masuren sowie Danzig und Stettin

Die Pilgergruppe verbrachte schöne Tage in den nördlichen teilen Polens. privat

Nach dem Reisesegen durch Pastor Rupp startete die katholische Pfarreiengemeinschaft ihre sechste Pilgerreise infolge. Die diesjährige Fahrt führte in den Norden Polens, zunächst auf der Hinfahrt zu der mit 52 m weltweit höchsten Christus-Statue in Swiebodzin, dann weiter nach Posen, Gnesen, Thorn, Masuren, Danzig und Stettin. Im Dom von Posen nahm die Gruppe an einer sehr feierlichen heiligen Messe zum Gedenken an die am 16. Oktober 1978 abgehaltene Wahl von Papst Johannes Paul II. teil. Nach einer Stadtrundfahrt ging es weiter nach Gnesen zur Besichtigung der Kathedrale und weiter in die schöne, mittelalterliche Stadt Thorn, die vor allem für zwei Dinge berühmt ist: Hier ging der Astronom Nikolaus Kopernikus zur Schule, und hier wird angeblich der wohl beste Lebkuchen Polens gebacken. Die Pilger besuchten den Wallfahrtsort Heilige Linde, bestaunten in der barocken Kirche die Orgel mit den beweglichen Figuren und lauschten einem Orgelkonzert. Wunderschön und erholsam war eine Rundfahrt durch die Masuren, dem „Land der dunklen Wälder und kristall’nen Seen“ und eine Schifffahrt auf dem größten See Polens, dem Spirdingsee. In Rastenburg führte ein ortsansässiger Priester zur katholischen Kirche St. Georg, zur evangelischen Kirche, zur ehemaligen Synagoge und zur Burg. Mehrere Tage verbrachten die Pilger in der pittoresken ehemaligen Hansestadt Danzig, die im Krieg völlig zerstört und ausgebrannt wurde. Nach historischen Vorlagen wurde sie wieder rekonstruiert. Die dortige Marienkirche ist das größte aus Backstein erbaute Gotteshaus der Welt. Eine der wohl bekanntesten Kirchen der Stadt ist die Brigittenkirche. Hier begann die Solidarnosc-Bewegung.

Einen Besuch wert war auch die Klosterkirche, jetzt Bischofskirche des ehemaligen Zisterzienserklosters im Vorort Oliwa mit seiner imposanten Orgel, die in fast dreißigjähriger Arbeit im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Zoppot, ein weiterer Vorort ist wohl der beliebteste Badeort Polens an der Ostsee, bekannt für die vielen alten Häuser und Villen aus der Kaiserzeit und der mit 500 Metern längsten Holzbrücke ins Meer.

Auf dem Reiseplan stand auch eine Besichtigung der Marienburg, der Hauptburg des Kreuzritterordens, direkt an der Nogat gelegen. Sie ist die größte mittelalterliche, gotische Backstein-Festungsanlage Europas. Die Rückfahrt führte zum letzten Ziel, der westpommerschen alten Hansestadt Stettin, wo die Oder ins Stettiner Haff mündet. Sie besitzt einen der größten Seehäfen des Ostseeraumes. Auf einer Stadtrundfahrt erzählte die Reiseführerin ironisch und kritisch die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner.

In einer harmonischen Gemeinschaft verlebten die Pilger glückliche und interessante Tage. Die vielen neuen Eindrücke, Erlebnisse und Gespräche werden sie noch oft und lange an die schöne Reise erinnern.

Die Pilgergruppe verbrachte schöne Tage in den nördlichen teilen Polens. Foto: privat

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