Allgemeine Berichte | 19.10.2017

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Haus ohne Keller?

Sprechstunden im November

Keller lassen sich nachträglich kaum verändern, deshalb müssen sie besonders vorausschauend geplant werden. Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.

Kreis Neuwied. Der Keller gehört zum Haus traditionell dazu – zumindest im größten Teil Deutschlands. In Südeuropa oder in den Niederlanden sind Keller seltener. Trotzdem lassen auch in Deutschland einige Bauherren den Keller weg, meist aus Kostengründen. Denn vor allem, wenn wegen ungünstigen Bodenverhältnissen, hohem Grundwasserpegel oder in Hochwassergebieten in einer sogenannten „weißen Wanne“ gebaut werden muss, um das Fundament trocken zu halten, ist ein Keller ein großer Baukostenfaktor. Letztendlich liegt aber auch der Verkaufswert eines Hauses mit Keller deutlich höher. Vor der Entscheidung für einen Keller ist es deshalb sinnvoll, ein Bodengutachten einzuholen. Und vor der Entscheidung gegen einen Keller sollte der Bauherr genau überlegen, ob er den fehlenden Raum später vermissen wird, weil sich seine Bedürfnisse mit der Zeit ändern. Denn ein Keller bietet nicht nur zusätzlichen Stauraum, der auch im Sommer kühl bleibt, sondern auch Platz für Freizeitaktivitäten. Ein beheizter Hochkeller mit großen Fenstern ist auch als Wohnraum attraktiv. Er stellt allerdings höhere Anforderungen an den Wärmeschutz als ein unbeheizter Keller. Ein Ausbaukeller muss bereits in der Anlage geplant und rundherum gedämmt sein, dichte Fenster und Außentüren aufweisen sowie eine dicke Dämmung unter der Bodenplatte. Wird ein unbeheizter Keller nur zur Lagerung genutzt, muss die Tür zum inneren Kellerabgang dicht geschlossen sein und die Deckendämmung muss bei der Berechnung der Raumhöhe mit berücksichtigt werden. Die Heiztechnik (Heizkessel und Speicher) ist idealerweise nicht im kalten Keller, sondern innerhalb des gedämmten Hausraums untergebracht. So geht die Wärme des Brenners und der Verteilrohre nicht im Kaltraum verloren. Fragen zu allen Details des Energiesparens im Alt- und Neubau beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung. Im Landkreis Neuwied finden die nächsten Sprechstunden wie folgt statt: In Asbach in der Verbandsgemeindeverwaltung am Mittwoch, 15. November, von 13:45 bis 16:45 Uhr. In Bad Hönningen im Rathaus am Mittwoch, 8. November von 8:15 bis 12 Uhr. In Dierdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am Donnerstag, 23. November, von 15 bis 18 Uhr. In Neuwied in der Kreisverwaltung am Mittwoch, 8. November, von 14 bis 17:45 Uhr. In Rengsdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am Donnerstag, 9. November, von 15 bis 18 Uhr. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung unter Tel. (0 80 0) 60 75 60 0 (kostenlos). Montags von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr. Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin: Energietelefon Rheinland-Pfalz: (0 80 0) 60 75 60 0 (kostenfrei), montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

Pressemitteilung der

Verbraucherzentrale

Rheinland-Pfalz e.V.

Keller lassen sich nachträglich kaum verändern, deshalb müssen sie besonders vorausschauend geplant werden. Foto: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.

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