Allgemeine Berichte | 06.08.2017, 12:15 Uhr

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein - Kemperhof

Hebammenschule freut sich über „Nachwuchs“

Kemperhof steigert seine Ausbildungszahlen für die Hebammen

Zwei neue Hebammenschülerinnen beginnen mit verkürzter Zeit die Ausbildung. Schulleiterin Birgit Eultgem (links) hieß Gundula Tschepke und Christin Plickert (3. und 4. von links) gemeinsam mit Ausbilderinnen, Oberärztin Dr. Ulrike Eickenbusch (3.v.r.) und Schulkolleginnen willkommen. privat

Koblenz. Die dritte staatliche Hebammenschule in Rheinland-Pfalz bildet am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof seit 1995 Hebammen aus. Bisher wurden pro Lehrgang jeweils zwölf Auszubildende aufgenommen und zu Expertinnen in der Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung für die angestellte und freiberufliche Tätigkeit qualifiziert und in drei Jahren in Theorie und Praxis auf das staatliche Examen vorbereitet. Aufgrund des aktuellen Bedarfs wurde die Kapazität der Ausbildungsplätze an der Hebammenschule am Kemperhof auf 15 Teilnehmerinnen pro Lehrgang erhöht.

Deshalb haben kürzlich zwei Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen eine verkürzte Ausbildung von zwei Jahren begonnen. Sie werden in das zweite Ausbildungsjahr einsteigen und dort mit weiteren Kolleginnen die Ausbildung zur Hebamme absolvieren. Die 29-jährige Christin Plickert ist seit 2009 auf einer Wochenstation tätig und hat viel Erfahrung in der Kinderkrankenpflege gesammelt. „Jetzt will ich werdende Mütter unterstützen und hier mein Wissen vervollständigen“, meint sie lächelnd. Gundula Tschepke hat ihr Examen zur Kinderkrankenschwester bereits 1996 absolviert. Nach verschiedenen Stationen in Kliniken, einer Arztpraxis und im Kindergarten „habe ich mir jetzt einen Wunsch erfüllt und freue mich auf die kommenden zwei Jahre“, so die 41-Jährige.

Für die Leiterin der Hebammenschule Birgit Eultgem sind die beiden „auch durch den Altersunterschied und die mitgebrachte Erfahrung eine Bereicherung der Klassendynamik“.

Zwei neue Hebammenschülerinnen beginnen mit verkürzter Zeit die Ausbildung. Schulleiterin Birgit Eultgem (links) hieß Gundula Tschepke und Christin Plickert (3. und 4. von links) gemeinsam mit Ausbilderinnen, Oberärztin Dr. Ulrike Eickenbusch (3.v.r.) und Schulkolleginnen willkommen. Foto: privat

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