Allgemeine Berichte | 27.09.2017

Tipps und Pflichten für Meckenheimer Bürger

Heckenrückschnitt, aber mit Bedacht

Meckenheim. Was der Gesetzgeber zwischen dem 1. März und 30. September zum Schutz brütender Vögel verbietet, ist mit Oktoberbeginn wieder erlaubt: Hobbygärtner dürfen ihre Hecken und Gehölze stark zurückschneiden.

Für den Schnitt sind trockene Tage mit bedecktem Himmel gut geeignet. Zu kalt darf es im Herbst jedoch nicht sein. „Ab fünf Grad minus sollte man das Schneiden einstellen“, rät Susanne Reven vom Fachbereich Verkehr und Grünflächen der Stadt Meckenheim. Die Zweige nähmen ansonsten Schaden und es gäbe keinen geraden Schnitt. Für die Tierwelt wäre es jedoch bedrohlich, wenn jeder Gartenbesitzer generell im Herbst seine Hecken eine Handbreit über dem Erdboden abschneiden würde, das sogenannte „Auf-den-Stock-setzen“. Im nächsten Frühjahr fehlten dann vielen Tierarten geeigneter Brut- und Lebensraum. Auch in den Wintermonaten benötigt die heimische Vogelwelt Schutz vor der Witterung oder natürlichen Feinden. Diesen Schutz finden sie häufig in den Hecken. Die an Heckenpflanzen verbliebenen Früchte sind für viele Tierarten in den Wintermonaten ebenfalls lebensnotwendig. Durch mangelnden Rückschnitt und Pflege von Bäumen, Sträuchern, Hecken und anderem Grünbewuchs ist es leider in der Vergangenheit immer mal wieder zu Problemen im öffentlichen Verkehrsraum gekommen. Fachfrau Reven weist darauf hin, dass zum Rückschnitt derjenige verpflichtet sei, dessen privates Grün auf öffentliche Flächen wächst und dort eine Sichtbehinderung für Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger darstellt. Zudem könnten dadurch Radfahrer und Fußgänger verletzt werden.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen erhalten Interessierte über die Stadt Meckenheim, Verkehr und Grünflächen, direkt bei Susanne Reven, Tel. (02225) 917 165.

Pressemitteilung der

Stadt Meckenheim

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Dauerauftrag Imageanzeige
Industriemechaniker
10 Jahre NoWi Bau
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Anzeige Show Alive
Arbeiten bei van roje
Empfohlene Artikel
Eine Offroad-Nutzung ist nur auf ausgewiesenen Flächen oder mit Genehmigung erlaubt.
36

Quads erfreuen sich gerade im Sommer großer Beliebtheit, sowohl im Freizeitbereich als auch im Straßenverkehr. Gleichzeitig bergen sie erhebliche Risiken: Insbesondere bei Fahrfehlern oder mangelnder Erfahrung kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.

Weiterlesen

Der Baum der Adenbachhut mit der St. Laurentius Kirche im Hintergrund. Fotos: DU
22

Ahrweiler/Kreis Ahrweiler. Wenn sich der April seinem Ende zuneigt und der Mai in den Startlöchern steht, wird in zahlreichen Orten des Kreises Ahrweiler das althergebrachte Mai-Brauchtum zelebriert. Fester Bestandteil dieser Traditionen ist das Aufstellen eines bunt geschmückten Maibaums, der hoch über dem jeweiligen Ort thront. So etwas wie die „Maibaum-Hauptstadt“ ist zweifellos Ahrweiler, wo gleich vier Exemplare der vier Huten Ahrhut, Niederhut, Adenbachhut und Oberhut die Stadt verzieren.

Weiterlesen

Zum 33. Mal durfte das Organisationsteam von St. Peter zusammen mit Diakon Andreas Schlösser zahlreiche Bikerinnen und Biker bei strahlendem Sonnenschein willkommen heißen. Foto: privat
27

Andernach. Zum 33. Mal durfte das Organisationsteam von St. Peter zusammen mit Diakon Andreas Schlösser zahlreiche Bikerinnen und Biker bei strahlendem Sonnenschein willkommen heißen. Bereits ab 9:00 Uhr morgens füllte sich der Platz rund um die Kirche St. Peter mit einer beeindruckenden Vielzahl an Motorrädern und ihren Fahrerinnen und Fahrern.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
35

Die DB InfraGO informiert über das geplante Bauprogramm und den Ersatzverkehr

Infomobiltour zur Generalsanierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer

Region. Die DB InfraGO startet in knapp zwei Monaten mit der Korridorsanierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. In der Zeit vom 10. Juli bis zum 12. Dezember 2026 bündeln die Bauteams entlang der rund 160 Kilometer langen Strecke zahlreiche Arbeiten, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und weniger störanfällig machen.

Weiterlesen

Symbolbild.
22

Vier neue Windräder werden in der Gemeinde Sarmersbach gebaut und betrieben

Für mehr Ökostrom: SGD Nord genehmigt neue Windräder im Kreis Vulkaneifel

Vulkaneifel. Nach umfassender Prüfung des Antrags hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord nun grünes Licht gegeben: Die „wpd Windpark Sarmersbach Repowering GmbH & Co. KG“ darf auf dem Gebiet der Gemeinde Sarmersbach im Kreis Vulkaneifel vier neue Windenergieanlagen bauen und betreiben. Die fünf bestehenden Anlagen sollen zurückgebaut werden. Um mögliche Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen, wurden 27 Fachstellen befragt.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi
Maikirmes Franken
10 Jahre NoWi
Outdoormöbel
Zukunft trifft Tradition KW 18
Zukunft trifft Tradition KW 18
Zukunft trifft Tradition KW 18
Door To Door Anzeige
Gebrauchtwagenanzeige
Image
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Anzeige neuer Mitarbeiter Jürgen Paaß