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Regionales Aids- und Hepatitis-Forum im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Kemperhof Koblenz

Heilerfolge bei Hepatitis C

Abschied von Dipl. Sozialarbeiterin Ingrid Matthey-Blech

19.10.2019 - 12:44

Region. Zum 23. Aids/Hepatitisforum trafen sich über 200 BeraterInnen, BehandlerInnen, Selbsthilfe und Interessierte im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Kemperhof Koblenz. Prof. Dr. Ursula Rieke eröffnete die Tagung als Vorstandsvorsitzende der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG). Sie betonte die gute Kooperation über Prävention/Beratung/Begleitung/Therapie und die personelle Kontinuität in dieser Thematik, vor allem im Nördlichen Rheinland-Pfalz. Zusammen mit Mitgliedern der Selbsthilfegruppe und dem Arbeitskreis Aids/STI RLP Nord verabschiedete sie die langjährige Kollegin und Dipl. Sozialarbeiterin Ingrid Matthey-Blech vom Gesundheitsamt Montabaur. Über 30 Jahre hat Matthey-Blech die Aids-Arbeit in der Region mit Fachkompetenz und Herzblut geprägt. Im Förderverein Immunologische Ambulanz wird sie ihr Engagement ehrenamtlich fortsetzen.


Prävention ist das A und O


Die Teilnehmenden informierten sich über die aktuellen Entwicklungen, die in diesem Jahr neben den Heilerfolgen bei Hepatitis C vor allem die Prävention bei HIV/Aids umfassten. Die Neuinfektionszahlen mit HIV/Aids bleiben in der Region konstant. Unerkannte bzw. erst spät erkannte Infektionen führen trotz effektiven und gut verträglichen antiviralen Therapien immer wieder zu lebensbedrohlichen Komplikationen, so berichtete Dr. Ansgar Rieke von der Schwerpunktambulanz im Kemperhof. Dem kann nur durch Aufklärung und Testbereitschaft vorgebeugt werden. Die Vermeidung einer Neuinfektion ist unter ärztlicher Kontrolle in Einzelfällen bei Risikoverhalten durch eine medikamentöse Maßnahme möglich. Sie ist seit September 2019 als Kassenleistung zugelassen. Nähere Informationen dazu unter Aids-STi Beratung Gesundheitsamt Montabaur, Tel. (0 26 02) 12 47 17, montags zwischen 11 und 14 Uhr. Kostenfreie Testangebote zu HIV/Hepatitis/Syphilis nach telefonischer Absprache, Ansprechpartnerinen sind Frau Körting-Eberhardt und Dr. Ursula Rieke.


Kosten und Behandlungszeiten sinken


Zu Heilerfolgen bei Hepatitis C und Aktuelles zu weiteren Formen der Hepatitis referierte Prof. Wörns von der Uniklinik Mainz. Inzwischen könne jeder Hepatitis C Infizierte behandelt werden, Kosten und Behandlungszeiten sinken. Weit über 90 Prozent der Behandelten sind vollständig virusfrei bzw. geheilt. Eine Neuinfektion mit Hep C ist bei entsprechenden Risiken möglich. Impfschutz gegen Hepatitis A und B wird dringend empfohlen. Nach aktuellen Informationen aus der der Universitätsklinik Jena zu Mikrobiom und dessen Auswirkungen auf Forschung und Therapie referierte Dr. Manfred Lütz, Psychiatrischer Chefarzt in Köln zu seinem Buch: Unvermeidlich Glücklich. Er verstand es, humorvoll mit kölschem Dialekt die Zuhörer zu Offenheit für die kleinen Glücksmomente im Leben und Bereitschaft, seinem inneren Kompass zu vertrauen, zu motivieren. Kraft dieser Botschaft geht das Vorbereitungsteam zusammen mit dem Förderverein der Immunologischen Ambulanz in die Planung für 2020.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung des

Westerwaldkreises

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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