Allgemeine Berichte | 09.06.2026, 08:07 Uhr

Bürger sorgen sich um elektrische Kabel - aber die Deutsche Bahn gibt Entwarnung

HeimatCheck: Ahrweiler: Brücke in Bahnhofsnähe ist nicht lebensgefährlich

Das Warnschild bezieht sich nicht auf die Kabel auf der Brücke. Foto: privat

Ahrweiler. Der neueste BLICK aktuell-HeimatCheck betrifft die Kabel im Bereich der Fußgängerbrücke am Parkplatz eines Discounters. Ein Leser äußerte die Sorge, dass die dort sichtbaren Leitungen sehr nah an vorbeilaufenden Personen verlaufen und möglicherweise eine Gefahr für Fußgänger darstellen könnten.

Auf Nachfrage bei der Deutschen Bahn gibt es jedoch Entwarnung. Nach Angaben des Unternehmens besteht für Passanten an dieser Stelle keine Lebensgefahr. Das dort angebrachte Warnschild beziehe sich nicht auf die auf der Brücke sichtbaren Kabel, sondern auf die Hochspannungsleitung, die unterhalb der Brücke verläuft. Für normale Fußgänger, die die Brücke bestimmungsgemäß nutzen, bestehe keinerlei Risiko.

Wie die Bahn erläutert, müsste man schon äußerst ungewöhnliche Handlungen vornehmen, um überhaupt in einen gefährlichen Bereich zu gelangen. So habe es in der Vergangenheit vereinzelt Fälle gegeben, bei denen Personen Metallketten oder andere leitfähige Gegenstände von Brücken auf darunter verlaufende Oberleitungen herabgelassen hätten. Solche Vorfälle seien zwar nicht im Ahrtal bekannt geworden, hätten andernorts jedoch bereits stattgefunden. Genau vor solchen gefährlichen Handlungen sollen die Warnhinweise schützen.

Für alle, die die Brücke zu Fuß nutzen, gilt somit: Nach Auskunft der Deutschen Bahn besteht kein Anlass zur Sorge. Bei normaler Nutzung der Fußgängerbrücke geht von den Leitungen keine Gefahr aus.

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Mit der Serie HeimatCheck bietet BLICK aktuell Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, auf Missstände oder Probleme vor Ort aufmerksam zu machen. Die Redaktion greift diese Hinweise auf, recherchiert Hintergründe und holt Stellungnahmen der zuständigen Behörden ein. Hinweise und Themenvorschläge können per E-Mail an heimatcheck@kruppverlag.de eingereicht werden. ROB

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