Allgemeine Berichte | 31.03.2026, 08:10 Uhr

Vom Schreibtischjob zum Lebensretter: Der Bad Breisiger engagiert sich mit Herzblut beim DRK

HeimatHelden: Das Ehrenamt veränderte das Leben von Lukas Franke

Der 23-Jährige kam im Jahr 2018 erstmals mit dem Jugendrotkreuz in Kontakt.  Foto: privat
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Bad Breisig. Rund 1.000 Ehrenamtliche engagieren sich in den neun Ortsvereinen sowie im Jugendrotkreuz (JRK) des DRK-Kreisverbands Ahrweiler e.V. Sie sind unter anderem im Sanitätsdienst, im Katastrophenschutz und bei Blutspendeterminen im Einsatz und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft. In der Serie „HeimatHelden“ stellt BLICK aktuell Menschen vor, die sich in besonderer Weise engagieren. Diesmal im Fokus: Lukas Franke aus dem DRK-Ortsverein Bad Breisig.

Der heute 23-Jährige kam im Jahr 2018 erstmals mit dem Jugendrotkreuz in Kontakt, als ihn seine Freundin zu einer Gruppenstunde mitnahm. Dort wurde er direkt aufgenommen und sammelte erste praktische Erfahrungen, etwa beim Üben der stabilen Seitenlage. Kurz darauf trat er dem DRK bei und engagierte sich wenig später auch in der Bereitschaft des Sanitätsdienstes.

Von Beginn an war Lukas Franke zudem in der Wasserwacht des Ortsvereins aktiv. Durch zahlreiche Fortbildungen erweiterte er kontinuierlich seine Kenntnisse. Gemeinsam mit Oliver Watschounek gründete er 2022 eine Jugendschwimmgruppe, in der junge Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer in Erster Hilfe und Rettungsschwimmen ausgebildet werden.

Austausch und Zusammenhalt

Das ehrenamtliche Engagement hat für Lukas Franke einen hohen Stellenwert. Besonders schätzt er den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft sowie den Austausch zwischen jüngeren und erfahrenen Mitgliedern. Auch größere Einsätze, die mit körperlicher Belastung und wenig Schlaf verbunden sind, nimmt er in Kauf. Veranstaltungen wie „Rock am Ring“ zählen für ihn zu den besonderen Einsätzen, da er dort vielen Menschen helfen kann.

Darüber hinaus wirkte sich das Ehrenamt auch auf seine persönliche Entwicklung aus. Durch den regelmäßigen Kontakt mit unterschiedlichen Menschen konnte er seine Kommunikationsfähigkeit stärken und wurde nach eigenen Angaben offener.

Auch beruflich hatte das Engagement weitreichende Folgen. Der gelernte Industriekaufmann entwickelte durch seine Tätigkeit im DRK ein zunehmendes Interesse am medizinischen Bereich. Er absolvierte eine Ausbildung zum Rettungssanitäter und unterstützte zunächst den Hausnotrufdienst. Schließlich entschied er sich 2023, seine Tätigkeit im öffentlichen Dienst aufzugeben und hauptberuflich beim DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. zu arbeiten. Perspektivisch strebt er die Weiterbildung zum Notfallsanitäter an. Heute sieht Lukas Franke in seiner Tätigkeit nicht nur einen Beruf, sondern eine sinnstiftende Aufgabe, die ihn persönlich erfüllt.

HeimatHelden gesucht!

BLICK aktuell möchte auch weiterhin Menschen und Initiativen eine Bühne geben, die sich in besonderer Weise für unsere Gemeinschaft einsetzen.

Kennen Sie jemanden, der ein echter HeimatHeld ist? Dann senden Sie uns Ihren Vorschlag mit einer kurzen Beschreibung per E-Mail an: redaktion@kruppverlag.de. rob

Der 23-Jährige kam im Jahr 2018 erstmals mit dem Jugendrotkreuz in Kontakt. Foto: privat Foto: Picasa

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