Allgemeine Berichte | 29.09.2025

Der Bad Breisiger René Cremer engagiert sich seit seiner Kindheit tatkräftig im DRK

HeimatHelden: Für René Cremer ist Helfen eine Herzenssache

René Cremer engagiert sich mit vollem Einsatz für seine Mitmenschen.  Foto: privat

Bad Breisig. Auch in unserer Region gibt es sie: die stillen Stars des Alltags. Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und für andere da sind. In unserer Serie „Heimathelden“ stellen wir diese Persönlichkeiten vor. Einer von ihnen ist René Cremer aus Bad Breisig.

René Cremer ist 43 Jahre alt, verheiratet und Stiefvater. Gemeinsam mit seiner Frau und seinem Stiefsohn engagiert er sich im DRK-Ortsverein Bad Breisig – und das schon seit vielen Jahren. „Ich bin mit neun Jahren ins Jugendrotkreuz eingetreten und habe mit 16 zur aktiven Bereitschaft gewechselt“, erzählt er. Heute ist er nicht nur ehrenamtlich aktiv, sondern auch hauptamtlich im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. tätig.

Seit 2011 leitet er die Bereitschaft des Ortsvereins, nachdem er zuvor bereits stellvertretender Bereitschaftsleiter war. Zu seinen Aufgaben gehören die Planung und Durchführung von Sanitätsdiensten in der Verbandsgemeinde Bad Breisig, aber auch überregional, etwa bei Veranstaltungen am Nürburgring. Hinzu kommt sein Einsatz im Katastrophenschutz: bei Bombenentschärfungen, der Ahrflut, in Großschadenslagen, während der Corona-Pandemie bei Impfungen in Altenheimen oder bei der Aufnahme geflüchteter Menschen. Darüber hinaus organisiert er mit seinem Team den jährlichen Stand des Ortsvereins auf dem Zwiebelmarkt.

Die Dankbarkeit ist unbezahlbar

Seine Motivation zieht René Cremer aus dem direkten Kontakt mit den Menschen: „Es ist ein schönes Gefühl, helfen zu können, und die Dankbarkeit, die man erfährt, ist unbezahlbar. Besonders während der Flutkatastrophe habe ich erlebt, wie selbstverständlich Menschen plötzlich füreinander da waren. Das war sehr ergreifend.“ Für ihn ist das Ehrenamt im Roten Kreuz eine Selbstverständlichkeit – nicht zuletzt, weil viele in seiner Familie ebenfalls ehrenamtlich aktiv waren oder sind. „Für mich ist das DRK wie eine Familie – die Rotkreuz-Familie“, sagt er.

Doch er weiß auch, dass ehrenamtliches Engagement nicht mehr selbstverständlich ist. „Nach Corona hat man gemerkt, dass viele sich anders orientieren. Es wäre schön, wenn sich mehr Menschen für Feuerwehr, DRK oder andere Ehrenämter begeistern würden. Jeder kann Gutes tun“, betont er. Wer Interesse hat, kann sich ganz unkompliziert unter ehrenamt@kv-aw.drk.de informieren.

Mit seinem unermüdlichen Einsatz und seiner Leidenschaft für das Ehrenamt zeigt René Cremer, was es heißt, ein Heimatheld zu sein: für andere da sein, anpacken, Verantwortung übernehmen – und dabei immer das Wohl der Gemeinschaft im Blick zu haben. ROB

René Cremer engagiert sich mit vollem Einsatz für seine Mitmenschen. Foto: privat

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