Allgemeine Berichte | 19.01.2026

Jahrzehntelanges Engagement geehrt

Heimatorden „Alt Erpilla“ 2026 an Dorothea Holkenbrink verliehen

Günther Witten (Mitglied des Heimatordenkapitels), Dorothea Holkenbrink (76. Heimatordenträgerin) und Hans Simon (Sprecher des Heimatordenkapitels „Alt Erpilla“).Fotos: Daniela Simon

Erpel. Im feierlichen Rahmen der Prunksitzung der Großen Erpeler Karnevalsgesellschaft 1905 e.V. (GEK) am Samstag, 17. Januar 2026, wurde Dorothea Holkenbrink mit dem 76. Heimatorden „Alt Erpilla“ ausgezeichnet. Das Ordenskapitel um Sprecher Hans Simon würdigte damit ihr jahrzehntelanges Engagement für das gesellschaftliche, kirchliche und soziale Leben in der Ortsgemeinde Erpel.

Wie es Tradition ist, blieb die Entscheidung des Ordenskapitels bis zuletzt ein streng gehütetes Geheimnis. Mit entsprechend großer Spannung wurde daher die Ansprache von Hans Simon verfolgt. Als ersten Hinweis verriet Simon, dass in diesem Jahr erneut eine Frau mit dem Heimatorden ausgezeichnet werde. Als schließlich der Name „Dorothea Holkenbrink“ genannt wurde, gab es stehende Ovationen und langanhaltenden Applaus.

Bereits diese Reaktion der anwesenden Närrinnen und Narren zeigte, dass das Ordenskapitel wieder eine sehr gute Wahl getroffen hatte. Verdeutlicht wurde es dann noch einmal in der Laudatio, welche Hans Simon verlas, nachdem die sichtlich gerührte Dorothea Holkenbrink von zwei Stadtsoldaten auf die Bühne geleitet worden war.

In dieser zeichnete Simon ein eindrucksvolles Bild des langjährigen Wirkens der gebürtigen Niedersächsin. Dorothea Holkenbrink, die seit Jahrzehnten eine tragende Rolle im Erpeler Gemeindeleben spielt, wurde insbesondere für ihren kontinuierlichen Einsatz für die Pfarrgemeinde St. Severinus Erpel geehrt. Dort hat sie über viele Jahre hinweg Verantwortung übernommen – unter anderem in leitender Funktion im Pfarrgemeinderat und im Ortsausschuss sowie im liturgischen und caritativen Dienst. Sie war und ist außerdem als Kommunionhelferin und Lektorin im Einsatz. Zuverlässig unterstützt sie bei zahlreichen kirchlichen Veranstaltungen im Jahreslauf und übernimmt gerne Krankenbesuchsdienste in der Gemeinde. Auch ihre organisatorischen Fähigkeiten sowie ihre Begabung, Menschen zur Mitarbeit zu motivieren, fanden besondere Anerkennung.

Seit 1985 ist Holkenbrink zudem aktives Mitglied des Kirchenchors und bis heute im Vorstand engagiert. Über all die Jahre hinweg habe sie, so Simon, entscheidend dazu beigetragen, dass Gemeinschaft, Brauchtum und gelebter Glaube in Erpel sichtbar und erfahrbar bleiben.

Im Anschluss an die Laudatio überreichte Hans Simon den Heimatorden sowie die Ehrenurkunde. Diese wurde neben ihm von Ortsbürgermeister Günther Hirzmann und Oliver Hirzmann, 1. Vorsitzender der GEK, unterzeichnet.

Nachdem sie ein paar Minuten Zeit hatte, sich zu fassen, richtete Holkenbrink Worte des Dankes an die Zuschauerinnen und Zuschauer. Dabei drückte sie aus, welche hohe Auszeichnung und Ehre der Heimatorden für sie ist. Sie betonte aber gleichermaßen, dass auch viele weitere Personen sie bei ihren Aufgaben unterstützen. Dafür dankt sie recht herzlich und ist sehr froh um das gute Engagement.

Mit der Verleihung des Heimatordens ist Dorothea Holkenbrink automatisch Ehrensenatorin der Karnevalsgesellschaft. Als weitere Zeichen der Anerkennung überreichte Prinz Rainer seinen Sessionsorden. Im Namen der Karnevalsgesellschaft gratulierten Oliver Hirzmann und Geschäftsführerin Marita Brandenburg mit einem Blumenstrauß.

Günther Witten (Mitglied des Heimatordenkapitels), Dorothea Holkenbrink (76. Heimatordenträgerin) und Hans Simon (Sprecher des Heimatordenkapitels „Alt Erpilla“). Fotos: Daniela Simon

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