Veranstaltung für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Dreckenach
Heißausbildung mit Wärmebildkamera
Förderverein plant Anschaffung einer solchen Kamera
Miehlen/Taunus. Kürzlich absolvierten die Atemschutzgeräteträger ihre mittlerweile jährliche Heißausbildung im Trainings- und Kompetenzzentrum für Feuerwehren in Miehlen im Taunus. Unterstützt wurden sie dabei von den nicht atemschutztragenden Kameradinnen und Kameraden, welche sich beispielsweise um die Wasserversorgung, das Anheizen der Feuer oder die Atemschutzüberwachung kümmerten.
Am Vormittag galt es, ein Szenario „Personensuche“ und nachmittags ein Szenario „Brandbekämpfung“ abzuarbeiten. Hauptaugenmerk lag, neben dem taktischen Vorgehen, auf dem Umgang mit verschiedenen Wärmebildkameras. Diese bieten sehr viele Vorteile beim Suchen und Auffinden von Personen, welche sich in brennenden und verrauchten Objekten befinden. Gleichzeitig können mit dieser Technik auch Brandherde schneller lokalisiert werden. Aber auch bei der Personensuche im freien Gelände können Wärmebildkameras eingesetzt werden. Dies alles spart Zeit und hilft so, Menschen schneller zu finden und somit Überlebenschancen zu erhöhen, aber auch wirtschaftliche Schäden durch die schnelle Brandbekämpfung zu minimieren. Die Wärmebildkameras sind nicht auf Tageslicht angewiesen, sondern erfassen die, von jedem Objekt ausgehende, Infrarotstrahlung. Hierdurch können sich die Kameradinnen und Kameradenselbst selbst bei starkem Rauch oder totaler Dunkelheit ein gutes Bild der Lage machen.
Diese moderne Technik erleichtert die Arbeit der Feuerwehr und erhöht die Sicherheit der Bevölkerung. Der Förderverein der Feuerwehr Dreckenach plant, eine solche Kamera für die Feuerwehr Dreckenach anzuschaffen. Die Heißausbildung bot dabei die Gelegenheit, gleich vier verschiedene Modelle zu testen. Nur unter heißen und realistischen Bedingungen lassen sich die Geräte auf Funktion und Tauglichkeit für die Feuerwehr prüfen. Nach einem langen und anstrengenden Tag konnte so auch ein Favorit ausgemacht werden. Die Feuerwehr Dreckenach freut sich schon darauf, die neue Technik bald in Dienst stellen zu können.
Pressemitteilung Freiwillige
Feuerwehr Dreckenach
Mit der Wärmebildkamera können unter anderem Personen in brennenden und verrauchten Objekten schneller lokalisiert werden.
