Allgemeine Berichte | 25.04.2024

Helferstab: Stelle zur Förderung von Kultur

Kreis Ahrweiler. Ab April 2024 nimmt die vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Stelle „Regionalmanagement für Kultur“ für den Kreis Ahrweiler ihre Arbeit auf. Die zunächst auf ein Jahr befristete Stelle konzentriert sich auf die Vernetzung und Sichtbarkeit kultureller Akteure aus dem Kreis Ahrweiler sowie die Umsetzung von Kulturprojekten.

In anderen Landkreisen ist eine solche Stelle vor allem bei den Kommunen zu finden. Doch im Kreis Ahrweiler wird die Stelle beim Helfer-Stab angesiedelt. So sollen die Kommunen, die durch den Wiederaufbau einem enormen Arbeitspensum ausgesetzt sind, entlastet werden. Der Helfer-Stab unterstützt damit den Kreis und macht sich für regionale Kultur stark. Die vom Land geförderte Stelle Regionalmanagement für Kultur zielt darauf ab, in ländlichen Regionen das kulturelle Leben zu stärken und Strukturen zu schaffen, um Kulturangebote weiterzuentwickeln, sichtbar zu machen und Kulturschaffende zu vernetzen.

In anderen Landkreisen ist eine solche Stelle bereits erfolgreich etabliert worden. Im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft durch Kultur“ des Landes Rheinland-Pfalz hat nun der Landkreis Ahrweiler ebenfalls den Zuschlag für eine regionale Kulturmanagement-Stelle erhalten. „Durch die regionale Kulturmanagement-Stelle bietet sich dem Ahrtal die Chance, dass das kulturelle Profil der Region optimal wahrgenommen, ausgebaut und genutzt werden kann. Ich freue mich sehr, dass wir von Landesseite durch die Förderung der Stelle nochmals besondere Unterstützung beim Wiederaufbau leisten können und sich die Region so zukunftsfähig aufstellen kann“, erklärt Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck.

Um die lokalen Verwaltungen nicht damit zu belasten, ist die Stelle beim Helfer-Stab angesiedelt worden. Im Landkreis Ahrweiler steht die Kulturarbeit durch den Wiederaufbau vor besonderen Herausforderungen. Während der Wiederaufbau voranschreitet, verändern sich die Interessen der Region stetig.

Und so muss sich immer wieder erneut gefragt werden: Was sind die Wünsche der Menschen aus der Region? Was bedeutet Wiederaufbau heute und wie kann dieser bestmöglich begleitet werden? Neben Sichtbarkeit, Vernetzung und Schaffung von Kulturangeboten, soll nach den Folgen der Flut durch Kultur auch Resilienz und Gemeinschaftssinn gestiftet werden. Dazu sollen nun gemeinsam mit regionalen, kulturellen Akteuren Netzwerke geschaffen und Kulturprojekte umgesetzt werden.

Neben weiteren Projekten soll 2025 erstmals ein dreitägiges Festival für Kunst und Kultur und stattfinden. Hier wird regionalen Musikern und Kulturschaffenden eine Plattform gegeben. Langfristig soll so ein jährlich wiederkehrendes Freizeitangebot entstehen, dass alle Dorfgemeinschaften des Kreises mit einbeziehen – vom Tal bis in die Höhenlagen. Im Helfer-Stab wurden neben langfristigen Maßnahmen zur Katastrophenhilfe bereits in der Vergangenheit Projekte umgesetzt, die den Anwohnern eine Perspektive schaffen durch die Bereitstellung von Wohnraum, Arbeitsplätzen sowie sozialen und kulturellen Angeboten. Zu vergangenen Kulturprojekten gehören beispielsweise das Grüne Licht fürs Ahrtal (2021) oder die Kunstinstallationen zum Projekt werk&tal (2021 – 2022). Darüber hinaus ist der Helfer-Stab auch in der Gemeinwesenarbeit aktiv und verfügt über ein großes Netzwerk. Ansprechpartner zum regionalen Kulturmanagement sind Jennifer Garstka und Petra Klein. Kontaktdaten und nähere Informationen gibt es auf der Website www.helfer-stab.de/kultur oder über

die Hotline 0800 133 66 66.

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