Sternsingeraktion in Gondorf wies auf das Elend der Kinderarbeit hin
Herausragendes Spendenergebnis erzielt
Gondorf. Am Dreikönigstag konnte man auf den Straßen Gondorfs königlichen Besuch beobachten, denn Kinder und Jugendliche führten die Aktion „Sternsingen“ durch. In zwei Gruppe besuchten die Weisen aus dem Morgenland alle Einwohner und überbrachten den Segen Gottes für das neue Jahr.
Dabei sammelten sie Spenden für notleidende Kinder; es kam die stolze Summe von 985 Euro zusammen. In diesem Jahr will die Sternsingeraktion auf das Übel der Kinderarbeit hinweisen. Sie ist insbesondere in Indien weit verbreitet, mit Hilfe der Spendengelder soll Abhilfe geschaffen werden. Der Tag wurde mit der festlichen Eucharistiefeier zum Hochfest der Erscheinung des Herrn in der Pfarrkirche St. Johannes Ap. beschlossen. Nachdem drei der diesjährigen Gondorfer Sternsinger im letzten Jahr als deutsche Delegation am Papstgottesdienst zum Neujahrstag in Rom teilnehmen durften, war auch der jetzigen Aktion ein besonderes Ereignis vorausgegangen:
In Trier hatte Bischof Stephan Ackermann gemeinsam mit dem Leiter des Kindermissionswerkes die deutschlandweite Aktion Dreikönigssingen zentral eröffnet. Über 2.600 Sternsinger hatten sich in der Domstadt versammelt, unter ihnen auch eine Gondorfer Gruppe.
