Lebendige Weihnachtsgeschichte im Gemäuer der Reichsburg in Cochem
Herbergssuche der Heiligen Familie
Cochem. Der beschwerliche Weg im Rahmen der Herbergssuche begann für die hochschwangere Maria und ihren Ehemann Josef bereits mit dem Burganstieg. Denn hier in der Reichsburg präsentierte auch heuer das Burgensemble die Geschichte der Heiligen Familie in Bethlehem. Dies während der 45-jährigen Regentschaft des ersten römischen Kaisers Augustus (31 v. Chr. bis 14 n. Chr.), der just zum Zeitpunkt der Geburt Christi in den Ostgebieten seines Reiches eine Volkszählung durchführen ließ.
Davon betroffen waren und zeigten sich dann auch Maria und Josef im wehrhaften Gemäuer der Reichsburg, wo sie nach ihrer Registrierung durch einen Vasallen des römischen Statthalters einmal mehr nach einer geeigneten Unterkunft suchten. Letztlich blieb ihnen laut biblischer Überlieferung nur ein dürftig und rustikal ausgestatteter Kuhstall neben einem Feld, wo Maria den kleinen Jesus gebar.
Erzengel Gabriel sorgte durch seine himmlische Ankündigung auf den naheliegenden Wiesen und Feldern dann für einen kleinen Volksauflauf vor besagter Tierbehausung, zu denen sich zahlreiche Hirten und noch mehr Burgbesucher zählten. Die statteten dem Jesuskind ebenso einen gewogenen Besuch ab wie die drei Weisen aus dem Morgenland, die dem Neugeborenen als Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe mitgebracht hatten.
Gold in Form von Schokotalern gab es dann auch für die begeisterten Kinder, die mit Eltern, Verwandten und Freunden wieder, oder zum ersten Mal, die lebendige Weihnachtsgeschichte auf der Reichsburg miterlebten. Im Anschluss an das beliebte Krippenspiel gelangten die Besucher in den Burghof, wo sie ein trefflich eingerichtetes Weihnachtsdorf mit gut bestückten Marktständen vorfanden. Bei heißen Getränken für große und kleine Besucher sowie willkommenen Leckereien ließ es sich hier vor dem Burgabstieg noch einmal angenehm bei Weihnachtsmusik verweilen.
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Zahlreiche Hirten auf den angrenzenden Feldern und Wiesen wärmten sich an einem großen Holzfeuer.
Nach der Geburt des Jesuskindes in Bethlehems Stall legte es Mutter Maria in eine Krippe mit Stroh.
Erzengel Gabriel verkündete die Frohe Botschaft und wies den Weg zur Krippe mit dem Neugeborenen.
Am Eingangstor von Bethlehem mussten sie sich ins Buch des römischen Statthalters eintragen lassen.
Die drei Weisen aus dem Morgenland brachten als Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe mit.
