Allgemeine Berichte | 31.03.2017, 10:00 Uhr

Dechant Mathias Veit stellte im Kirchenradio Horeb die Pfarreiengemeinschaft in Mayen vor

„Hier leben Menschen aus echtem Schrot und Korn“

Sonntags-Gottesdienst in der Herz Jesu Kirche wurde bundesweit live übertragen

Dechant Veit vor der Herz Jesu Kirche, aus der die sonntägliche Messe übertragen wurde. BS
62

Mayen. Wer „Radio Horeb“ nicht kennen sollte, der kann es über Digitalradio DAB+, Satellit (Astra), Kabel Analog (Frequenz: 103,o5) Kabel digital, Handy-App oder Internet empfangen. Die Sendungen von Radio Horeb bereichern seit nunmehr 20 Jahren die deutsche Medienlandschaft. Dabei sind Liturgie, Lebenshilfe, Spiritualität, Nachrichten und Musik als Schwerpunkte innerhalb der Arbeit der Radiomacher zu sehen. Nun machte der Stab in Mayen mit einem Satellitenmobil Station. Der von Dechant Mathias Veit zelebrierte Sonntags-Gottesdiest in der Herz Jesu Kirche wurde wegen der bundesweiten Live-Ausstrahlung dafür auf 10 Uhr vorverlegt. Aber bereits am Donnerstag davor hatte die Kirchengemeinde die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Gruppierungen und Angeboten in einem Interview mit Dechant Mathias Veit ausführlich vorzustellen.

Für den engagierten Kirchenmann eine gute Möglichkeit, Stadt, Land und Leute sowie die Pfarrgemeinde und Kirche Herz-Jesu vorzustellen. „Es ist immer schön, wenn man über die vielfältige Arbeit der Menschen innerhalb einer solchen Gemeinschaft berichten kann“, so der Dechant zu „BLICK aktuell“. Da sind die vielen Ehrenamtlichen - die acht Pfarrgemeinderäte und die Verwaltungsräte ergeben schon um die 120 Damen und Herren, die sich engagiert für kirchliche Belange einsetzen. Dazu viele weitere, die beispielsweise im karitativen Bereich tätig sind. Jedenfalls sehr interessant für das Team vom Kirchenradio, auch mit Blick auf die Synode des Bistums Trier. Es besteht ein reger Austausch. Mathias Veit erklärt: „Wir haben einen engen Kontakt mit dem Bischof.“

Land und Leute vorgestellt

Veit nutzte natürlich auch die Gelegenheit, aus seiner Sicht die Stadt Mayen und das Umfeld vorzustellen: „Die Hörer sollten Lust bekommen, sich unsere Stadt und ihre schönen Winkel, die Burg, die Tore, den Marktplatz aber auch unsere Kirchen einmal zu besuchen und anzusehen. Die Leute sollen sich fragen: Wo kam denn diese Radiosendung her?“. Der Dechant vermittelte im Interview aber auch seine Eindrücke über Land und Leute, über seine „Schäfchen“: „Hier leben Menschen aus echtem Schrot und Korn, Menschen, die in dieser ‚steinreichen Gegend‘ aufgewachsen sind. Harte Schale, weicher Kern, aber unheimlich herzlich!“ Veit berichtete von der Geschichte der ehemaligen Grubenfelder, von schwerem Tagewerk für oftmals kargen Lohn. Aber auch die heutige Industrie in der Eifelstadt wurde von ihm skizziert. Mayen als Zentrum, wo Alt und Jung zusammen leben und eine gute Ausbildung erfahren können. Mit viel Enthusiasmus stellte Veit neben allen Kirchen in seinem Bereich hauptsächlich die renovierte Herz Jesu Kirche vor, denn sie stand ja bei der „Pfarrei der Woche“ im Mittelpunkt: Der Kirchenmann informierte über den Fleiß der Mayener, die ihre Gotteshäuser ja praktisch zweimal gebaut haben: vor und nach dem Krieg.

Am Sonntag wurde dann der festliche Gottesdienst live übertragen. Und als die Glocken von Herz-Jesu dazu riefen, hörte sie ganz Deutschland. BS

Dechant Veit vor der Herz Jesu Kirche, aus der die sonntägliche Messe übertragen wurde. Foto: BS

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Hans-Werner Adams (rechts) verabschiedete vor dem Plenum des Stadtrates Förster Stephan Braun in den Ruhestand.
0

Er war aus dem Sinziger Stadtwald nicht wegzudenken, Revierleiter Stephan Braun vom Forstamt Ahrweiler. Jetzt wurde der engagierte Förster nach 39 Dienstjahren im Stadtrat offiziell in den Ruhestand verabschiedet. In seiner Laudatio würdigte Hans-Werner Adams, der als erster Beigeordneter Bürgermeister Andreas Geron vertrat die Meriten des Forstmannes. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Der Kalender zeigt historische Motive aus Montabaur – darunter das erste Fußballteam des TuS Montabaur, die Heuernte im Gelbachtal und den Großen Markt im Jahr 1950.
1

Die Stadt Montabaur hat gemeinsam mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft (DUG) einen Kalender mit historischen Stadtansichten veröffentlicht, dessen Erlös einem Ferienprogramm für Kinder aus der ukrainischen Stadt Trostyanets zugutekommt. Der Kalender, der für neun Euro erhältlich ist, wird in der Tourist-Info, der Stadtbibliothek und im Stadtarchiv verkauft. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Wein und Gebärdensprache: Ein erfolgreiches inklusives Konzept.
0

Kürzlich fand im Weingut Matthias Müller in Spay eine besondere Weinprobe statt, die speziell für Menschen mit Hörbeeinträchtigung konzipiert war. Diese Veranstaltung markierte die dritte Weinprobe in Deutscher Gebärdensprache und zog 42 interessierte Gäste an, die von der einzigartigen Kombination aus Genuss, Begegnung und Inklusion begeistert waren. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Monatliche Anzeige
Titelanzeige Remagen
Steampunk-Abendmarkt "Zeitreise im Lichterglanz
07-Marktbericht 2026
Goldener Werbeherbst
Imageanzeige
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606  / Kampagne Rheinschiene, KW 30-51
Weitere Artikel
50 ehrenamtlichen Ordnern
577

Koblenz. Angeführt von Alexandra Susenburger und ihrem Hengst Cartujano zogen erneut rund 2.000 Teilnehmende vom Münzplatz durch die Straßen und Gassen der Koblenzer Altstadt zum Deutschen Eck. Musikalisch unterstützt wurde der Zug durch die Musikvereine von Löf und Rhens und dem Posaunenchor des Evangelischen Gemeindeverbandes.

Von "Unsere Altstadt" aus Koblenz

Weiterlesen

In Brogsitters Gasthaus Sanct Peter wurden die besten Ahrweine des Jahres 2026 ausgezeichnet.
1881

Siegerweine zeigen die außergewöhnliche Klasse an der Ahr

Ahrweine des Jahres 2026 ausgezeichnet

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zum 16. Mal zeichnete der Weinpreis „Ahrwein des Jahres“ die besten Weine des Anbaugebiets Ahr aus. Insgesamt 97 Weine wurden in diesem Jahr in sechs Kategorien bewertet. Die Preisverleihung fand in Brogsitters Gasthaus St. Peter in Walporzheim statt, wo Winzerinnen, Winzer und Weinfachleute zusammenkamen, um die Siegerweine zu würdigen.

Von Barbara Knieps aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen