Spende von Abiturientinnen und Abiturienten an Rheinbacher Tafel übergeben
Hilfe für andere
Rheinbach. In diesem Jahr ist durch Corona alles anders. Dies betraf auch die Schülerinnen und Schüler des Erzbischöflichen Gymnasium St. Josef (SJG) in Rheinbach.
Unter widrigen Umständen der Corona-Pandemie galt es für die Lehrer die Abi-Klassen durch die Prüfungen bringen, was mit Bravour gemeistert wurde.
127 Schüler mussten in diesem Jahr auf ihre Abi-Feier in der gewohnten Weise verzichten. Nach den Corona-Vorgaben war nur eine kleine Feier unter Einhaltung der Abstandsregeln möglich. Um die Abi-Feier zu finanzieren hatte der Jahrgang ab der zehnten Klasse unzählige Aktivitäten und Veranstaltungen durchgeführt um Geld zu sammeln. Dann kam Corona und alle Pläne der Schülerinnen und Schüler waren zunichtegemacht.
Die Jahrgangsklasse beschloss das Geld auf dem Jahrgangskonto hilfsbedürftigen Organisationen in Rheinbach zu spenden.
Darunter auch die Rheinbach-Meckenheimer Tafel, die mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro bedacht wurde.
Aus diesem Anlass waren die Schülerinnen des SJG, Birte Micheels und Hannah Braun, deren Vater das Jahrgangskonto führte, zu der Rheinbacher Tafel in die Industriestr. gekommen.
Jahrgangskasse wurde gespendet
Der Leiter der Rheinbach-Meckenheimer Tafel, Dr. Uwe Petersen freute sich sehr über die Spende, die in symbolischer Form mit der Überreichung eines Schecks durchgeführt wurde. „Es hilft uns sehr die laufenden Kosten unserer Tafel zu bestreiten. Wir sind den Schülerinnen und Schüler des SJG sehr dankbar für ihre Spende. Sie hilft uns sehr besonders in der momentanen Corona-Pandemie“, bedankte sich Dr. Uwe Petersen bei den Schülerinnen und Schülern.
Mit der Spende wollte die Jahrgangsklasse auch einen Dank dafür aussprechen, dass sie selbst unter den Coronabedingungen einen regulären Unterricht hatten und ihren Schulabschluss ablegen konnten und dass sie in der Schule eine behütete Kindheit und Jugend erleben durften.
Daher habe man sich entschlossen, Menschen in unmittelbarer Umgebung, denen es nicht so gut geht und auf Unterstützung angewiesen sind, das verbleibende Geld zu spenden, wissend dass die Spende über 1000 Euro an die Rheinbacher-Meckenheimer Tafel gut angelegt ist. Dies erklärten die beiden Schülerinnen bei der Scheckübergabe.
Alfred Eich
