Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Cochem bleibt am Rosenmontag geschlossen
Hilfreiche Tipps für Närrinnen und Narren
Trotz „geschlossener Türen“ hinterlässt die Verbraucherzentrale Rat, um gut durch die Karnevalstage zu kommen
Cochem. Am Rosenmontag bleibt die Kreisverwaltung und damit auch der Stützpunkt der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Cochem geschlossen. Die Beraterin, Kirsten Thul-Kunsmann, steht ansonsten jeden Montag von 10 bis 15 Uhr für alle Verbraucherfragen von unerlaubter Telefonwerbung, über Gewinnmitteilungen, Umtausch und Reklamation, Internetabzocke, Mahnschreiben von Inkassounternehmen, Telekommunikation und vieles mehr zur Verfügung. Die Rechtsberatung ist sowohl mit als auch ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Terminvereinbarung kann immer montags persönlich im Stützpunkt oder telefonisch unter Tel. (0 26 71) 60 57 84 oder (0 65 1) 48 80 2, immer Montag bis Donnerstag, 9 bis 17 Uhr und Freitag, 9 bis 13 Uhr, erfolgen. Auch eine Online-Terminvereinbarung über die Homepage www.verbraucherzentrale-rlp.de/beratung-rlp/terminvereinbarung ist möglich. Ratsuchende können sich auch per E-Mail an cochem@vz-rlp.de wenden. Die Verbraucherzentrale gibt ein paar Tipps für Närrinnen und Narren zu Katzenjammer und Katerfrühstück. Wein, Sekt, Bier und alkoholische Mixgetränke gelten in der fünften Jahreszeit oft als Stimmungsmacher. Mit ein paar Tipps der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz kommen Narren auch mit erhöhtem Genuss an Alkohol gut durch die tollen Tage: Alkohol auf „nüchternem Magen“ kann fatale Folgen haben. Eine ordentliche Mahlzeit vor der großen Party oder dem „feucht-fröhlichen“ Umzug und Snacks wie Käsewürfel oder Laugengebäck zwischendurch machen den Alkohol verträglicher. Alkoholische Getränke sind keine Durstlöscher. Reichlich Mineralwasser zwischendurch kann die Situation „entschärfen“. Das persönliche „Limit“ ist individuell verschieden und hängt von vielen Faktoren ab. Am besten sollte weniger getrunken werden, als vertragbar. Bei Einnahme von Medikamenten wird geraten, mit Alkohol besonders sorgsam umzugehen. Sehvermögen und Konzentrationsfähigkeit lassen schon ab 0,2 Promille Alkohol im Blut nach. Ab 0,5 Promille ist eine Selbstüberschätzung möglich und das Risiko für alkoholbedingte Unfälle und den Verlust des Führerscheins ist erhöht. Übrigens: Frauen vertragen weniger Alkohol als Männer, denn der weibliche Körper enthält mehr Fettgewebe und weniger Wasser als der männliche. Deshalb steigt die Alkoholkonzentration im Blut rascher an und Frauen sind schneller „beschwipst“. Bei ihnen wird der Alkohol in der Leber zudem langsamer abgebaut. Sollten alle guten Vorsätze nichts genutzt haben oder zu später Stunde „über Bord gegangen“ sein, hilft nach dem Aufstehen ein Katerfrühstück. Durch den Alkoholgenuss ausgeschwemmte Mineralstoffe müssen nun ersetzt werden. Eine kräftige Gemüse- oder Fleischbrühe weckt die Lebensgeister. Wer auch feste Nahrung wieder verträgt, sollte Vollkornbrot mit Käse oder Kräuterquark probieren. Auch saure Gurken, Sauerkraut oder Heringshappen sind ein guter „Katerkiller“. Der Nachdurst kann mit Mineralwasser oder Saftschorlen gelöscht werden.
