Wanderrast an der Thielshütte am 1. Mai wird weitergeführt
Hillscheider und Wanderer trotzten dem schlechten Wetter mit guter Laune
Hillscheid. Hillscheider haben ja bekanntlich ein dickes Fell und deshalb ließen sie es sich trotz des schlechten und regnerischen Wetters nicht nehmen, den Weg zur Thielshütte zu finden und die alljährliche Wanderrast stattfinden zu lassen beziehungsweis zu unterstützen. Dort, in der Nähe des Westerwälder Funkturms, fand 1971 die erste Wanderrast am 1. Mai statt. Das Dorf kann also auf eine über 45-jährige erfolgreiche Tradition zurückblicken.
Zunächst sah es in diesem Jahr so aus, als ob diese Veranstaltung nicht mehr besucht werden könnte, da der Verein MGV Eintracht 1873 Hillscheid e.V. sie altersbedingt nicht mehr durchführen konnte. Umso erfreuter waren alle über die Initiative des Vereinsringes Hillscheid mit ihrem ersten Vorsitzenden Bürgermeister Andreas Rath, dieses Event weiterhin stattfinden zu lassen. Der Weg zur Thielshütte führt knapp fünf Kilometer bergauf, vorbei am Limeskastell, durch den Wald. Egal ob nun zu Fuß, mit dem Auto oder dem Traktor an der Hütte angekommen wird, die Reisenden haben sich erst mal eines verdient: eine Pause.
Vier Vereine schultern die Veranstaltung
Die vier austragenden ortsansässigen Vereine ließen es den Wanderern und Besuchern an nichts fehlen und verwöhnten sie mit Speisen und Getränken. Trotz des andauernden Regens ließen sich die Veranstalter ihre gute Laune nicht verderben und hießen jeden Gast willkommen. Gerd Schneider, Ehrenvorsitzender des MGV Edelweiß 1892 e. V: Hillscheid ist stolz, dass sein Verein die Fortführung der traditionellen Veranstaltung unterstützt. Mit der Verteilung der Organisation und Durchführung auf die vier Schultern der Vereine, sei alles gut und gleichmäßig verteilt und lasse sich gut stemmen.
Aber Hillscheid hat noch mehr vor und will dieses Event weiter entwickeln. Man kann also auf das nächste Jahr schon gespannt sein.
Schließlich wurde auch noch der Maibaum abgebrannt.
Die Anreise erfolgte nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Traktor.
Bürgermeister Andreas Rath mit weiteren Initiatoren und Helfern des Tages.
