Rheinischer Verein
Historische Exkursion nach Klotten
Klotten. Der Rheinische Verein organisiert am 5. April seine erste Exkursion des Jahres zum beschaulichen Ort Klotten. Als Versammlungsort ist um 16 Uhr der Parkplatz vor dem Friedhof von Klotten anberaumt. Der Zugang zum Treffpunkt erfolgt über die B 49, die Bahn-Unterführung aus Cochem kommend, gefolgt von der Route bergauf in Richtung Wirfus und anschließend der Abzweigung rechts zum leicht erkennbaren Friedhof. Der lokale Kenner Heribert Steffens wird die Gruppe dort in Empfang nehmen und durch seinen Heimatort führen.
Die lange und facettenreiche Historie Klottens wird durch Funde keltischer Siedlungen sowie zahlreiche römische und fränkische Artefakte dokumentiert. Der Rundgang der Exkursionsteilnehmer beginnt an der Burg Coraidelstein, die ihren Ursprung gemäß überlieferter Quellen 960 n.Chr. hat, jedoch erstmalig 1294 als Gut des Trierer Erzbischofs dokumentiert wurde. Die Burg wird speziell für diese Veranstaltung geöffnet.
Des Weiteren besitzt Klotten eine beachtenswerte religiöse Stätte: eine Pfarrkirche, die bereits im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Auf sie folgte ein romanischer Steinbau und im 16. Jahrhundert eine spätgotische Kirche. Diese wurde um 1865 durch einen neugotischen Erweiterungsbau der wachsenden Bevölkerung entsprechend vergrößert.
Ein ausführlicher Spaziergang durch den geschichtsträchtigen Ortskern ist für zukünftige Besuche vorgesehen. Die Exkursion steht allen interessierten Personen offen, nicht ausschließlich Mitgliedern des Rheinischen Vereins. Zudem ist die Teilnahme kostenfrei und bedarf keiner vorherigen Anmeldung. BA
