Mittelaltergruppierung zu Thurant und Interessengemeinschaft Historisches Alken e.V
Historischer Ruhepol über Alken
Ehemaliger Torbereich des "Hexenturms" wird hergerichtet - Ruhebank für Wanderer aufgestellt
Alken. Halbwegs zwischen Michaelskapelle und der Burg Thurant erhebt sich in den Weinlagen ein alter Wehrturm. Warum dieser den Namen „Hexenturm“ trägt ist nicht belegt. Tatsache ist, dass dieser sich an der ehemaligen Wehrmauer befindet, die einmal Ort und Burg verband. Ein ausgeschilderter Wanderpfad führt an diesem vorbei und durch ein Schlupftor unterhalb des Turmes. Da man von dort einen weiten Blick auf Alken, die Mosel und das weite Umland hat, beschlossen die als „Legatio ex Colonia Agrippinensis“ - kurz L.E.C.A. - bekannte Mittelaltergruppierung zu Thurant in Verbindung mit der „Interessengemeinschaft Historisches Alken e.V.“ (IHA), einen Ruhepol für Wanderer und Spaziergänger auf historisch belegtem Grund und Boden zu schaffen.
Um das ursprüngliche Niveau des Durchganges zu erreichen, waren einige Erdarbeiten vorzunehmen. „Wir mussten uns teilweise einen halben Meter durch den Schutt der Jahrhunderte arbeiten,“ so Holger Simonis (Malermeister und Restaurator), ritterlicher Chef der L.E.C.A. und Vorsitzender der IHV in Personalunion. „Nur auf einen Schatz sind wir dabei nicht gestoßen.“ Nachdem ein entsprechend großes Plateau geschaffen war, wurden im Durchgang des ehemaligen Torbereiches noch zwei Stufen aus schweren Steinplatten eingebaut. Letztendlich konnte dann eine von Simonis gefertigte und von der L.E.C.A. und IHA gesponserte Ruhebank aufgestellt werden. In Kürze werden dann die noch anstehenden Restarbeiten vorgenommen. So wird auf dem Plateau vor der Bank noch eine Lage Split eingebracht, damit Wanderpfadbenutzer hier bei und nach Regenfällen nicht durch Pfützen behindert werden. Außerdem werden - und hier greift die Gemeinde Alken den Historikern unter die Arme - noch zwei weiße Kletterrosen gepflanzt, die nach gutem Wachstum den Bogen des Durchgangs überspannen sollen. „Die weißen Rosen sollen an das Fräulein Blanzeflor von der Ehrenburg erinnern“, er-klärt Andre Grieß-Dany. „Die hatte vor und während der Belagerung der Burg in den Jahren um 1246/48 eine unerfüllte heimliche Liebschaft mit einem der Ritter von Thurant. Leider endete diese eher tragisch.“ Die ganze Geschichte erfährt der Besucher der Burg, wenn Vertreter der L.E.C.A. auf der Burg verweilen.
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