Bürgerinitiative Hochwasserschutz Gelsdorf e.V.i.G.

Hochwasserschutz ist überwiegend kontraproduktiv

Hochwasserschutz ist überwiegend kontraproduktiv

Durchlass und Graben bei Wegekreuzung. Foto: privat

09.08.2022 - 12:21

Gelsdorf. Am Altbroicher Weg oberhalb von Gelsdorf am Hochbehälter wurde die komplette Gehölzvegetation, die den Zulauf zum Bach schattierte, brutal entfernt. Der Graben wurde verbreitert und - noch schlimmer - vertieft, sodass das Oberflächenwasser noch schneller in großen Mengen in den Altbach fließen kann. Das ist kontraproduktiv und widerspricht den Grundsätzen des Hochwasserschutzes, wonach oberhalb von Gelsdorf das Wasser in der Fläche zurückgehalten werden soll. (Siehe Seite 69 der Broschüre der Gemeinde Grafschaft „Stark gegen Starkregen in der Grafschaft“ von 2019) Außerdem fehlt die Sitzbank an dieser Kreuzung. Sie war für viele GelsdorferInnen ein willkommener Rast- und Aussichtspunkt. Kinder nutzten die schattenspendenden Kletterbäume, um Abenteuer am Wasser zu erleben. Eltern konnten sich in der Zeit ausruhen und ihren Kindern beim Spielen zuschauen. Jetzt gibt es nur noch pralle Sonne, offenen Boden und das Wasser fließt jetzt zu schnell ab und lässt die nächste Hochwassergefahr im tiefer gelegenen Gelsdorf steigen. Steuerfinanzierte Gefahrenerhöhung, verbunden mit einer weiteren Verarmung des Freizeitwertes in der Grafschaft! Warum werden die Bürger und Bürgerinnen bei diesen Veränderungen zum wiederholten male nicht einbezogen? Dieses und vieles mehr fragen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative Hochwasserschutz Gelsdorf e.V.i.G. unter dem Vorsitz von Hermann-Josef Dahlhausen.

Pressemitteilung

Bürgerinitiative Hochwasserschutz Gelsdorf e.V.i.G.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Stellenmarkt
Weitere Berichte

Nun suchen die Tiere dringend ein neues, liebevolles Zuhause

Katzenschützer retten 47 Katzen aus Züchter-Wohnung

Kreis Ahrweiler. Am 27. November 2022 haben die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. 47 Katzen aus dem Haushalt eines bekannten Züchters in Köln retten können. Dieser Züchter war einem Zuchtverein angeschlossen und gewann mit seinen Zuchtkatzen viele Preise. Unter ihnen befanden sich Langhaarkatzen, Manx Katzen, Nacktkatzen und etliche Mixe in schlechtem Zustand. Alle waren unkastriert und schmutzig... mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
germät:
"Armes Deutschland" wäre zu einfach und zu billig als Überschrift für solche Taten. Einfach nicht mehr nachvollziehbar. Früher wurden noch die Opferstöcke aufgebrochen, heute ist da aber nichts mehr zu holen!...
juergen mueller:
Das trifft voll u. ganz zu "germät". Würde ich mir sehr gerne anschauen. Jedoch, da wir aus Alters- u. Krankheitsgründen kein Auto mehr haben wird dies nicht möglich sein. Für jeden Kunstinteressierten wird es eine Freude u. Bereicherung sein. ...
germät:
"Künstler mit langem Atem"!...
juergen mueller:
Kunst u. Kultur ist ein wichtiges Gut - sagt der OB, Herr Langner. Damit hat er recht. Aber Sagen kann man viel. Und das machen Politiker nun einmal ... viel. Der Garten HERLET ist ein KULTURGUT, was die Stadt jedoch einen Sch ... zu interessieren scheint. Man setzt seinen Fokus weiterhin auf profitorientiertes,...
juergen mueller:
Der Garten HERLET - ein KULTURGUT, was bewahrt werden u. nicht touristisch orientiertem Profitdenken geopfert werden sollte. Ich will jetzt nicht den Finger in die Wunde legen. Aber Kultur zu fördern, zu erhalten, ist doch das vermeintliche (ich könnte auch sagen, angebliche) Bemühen der Stadt, in...
Service