Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, Jobcenter Mayen-Koblenz und CarMen gem. GmbH kooperieren bei Vorzeigeprojekt
Hochwasserschutz und Teilhabe am Arbeitsleben
Landschaftsbauer der Caritas leisten wertvolle Arbeit
Oberfell. Reges Treiben morgens um halb elf am Bachlauf oberhalb von Oberfell an der Untermosel. Die Garten- und Landschaftsgärtner der CarMen gem. GmbH, der Beschäftigungsgesellschaft der Koblenzer Caritas, sind mit Eifer bei der Sache. Freischneider surren und befreien das Ufer von dichtem Gestrüpp. Größere Äste werden mit der Motorsäge abgeschnitten, zerkleinert und abtransportiert. Mit Harke und Schaufel wird das klare Wasser von Unrat und Schwemmgut befreit. Plastikmüll, Flaschen oder Pflanzenteile werden fachgerecht entsorgt.
Seit Generationen leben auch die Menschen in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel mit der Hochwassergefahr. Nach der verheerenden Katastrophe im vergangenen Jahr, als die Flut in den am schlimmsten betroffenen Regionen im Ahrtal, an der Kyll bei Trier sowie in Nordrhein-Westfalen verheerende Folgen hatte, stellte der Bund umfangreiche Finanzmittel zur Verfügung, um zukünftig besser auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein.
Dieser aktuelle Arbeitseinsatz ist ein weiteres Kapitel einer nachhaltigen Erfolgsgeschichte. Bereits seit Jahren kooperieren die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, das Jobcenter des Landkreises Mayen-Koblenz und die CarMen gem. GmbH im Rahmen von Naturschutzmaßnahmen, die gleichzeitig auch die Integration von arbeitssuchenden Menschen auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen.
Ziel ist es, akute Hochwasserschäden zu beseitigen und Gefährdungspotentiale zu verringern. Die CarMen Gem. GmbH stellte für dieses Projekt eine spezielle Gruppe mit fünf Teilnehmenden in sogenannten Arbeitsgelegenheiten zusammen. Ein Fachanleiter und eine pädagogische Fachkraft sorgen dafür, dass bei dieser gemeinnützigen, zusätzlichen, im öffentlichen Interesse und wettbewerbsneutralen Maßnahme alles reibungslos läuft.
Bei einer Stippvisite machten sich der scheidende Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld, Jobcenter-Geschäftsführer Rolf Koch und der neue Kreisbeigeordnete Pascal Badziong ein persönliches Bild von den Arbeiten am Oberfeller Bach, weniger hundert Meter vor dem Zulauf in die Mosel. „Die Landschaftsbauer der Caritas leisten eine wertvolle Arbeit für die Menschen in unserer Region“, sagte Bruno Seibeld. „Insgesamt werden Hochwasserschäden an Bachläufen auf einer Gesamtstrecke von 180 km beseitigt.“
Rolf Koch lobte die Zuverlässigkeit und Qualität des Caritas-Teams mit dem grünen Daumen: „Es ist ein absolutes Vorzeigeprojekt, das Hochwasserschutz und die Integration auf den Arbeitsmarkt auf wunderbare Art und Weise miteinander verbindet.“
Das Team um Caritas-Fachanleiter Niklas Ditandy freute sich über die anerkennenden Worte. Bereits jetzt gibt es positive Anzeichen, dass für einige Teilnehmende das Hochwasserprojekt gleichzeitig der Start für eine neue berufliche Perspektive im Garten- und Landschaftsbau sein könnte.
Pressemitteilung
Caritasverband Koblenz e.V.
Die Garten- und Landschaftsbauer der Caritas leisten eine wertvolle Arbeit, um akute Hochwasserschäden zu beseitigen und Gefährdungspotentiale zu verringern.
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