Allgemeine Berichte | 19.01.2017

Evangelische Sozialstation Straßenhaus gGmbH

Höchstmaß an selbstbestimmtem Wohnen

Sozialstation Straßenhaus übernimmt Trägerschaft für das Projekt „Wohndomizil Rheinland“ in Rengsdorf

Rengsdorf. Die Gesellschafterversammlung der evangelischen Sozialstation Straßenhaus hat nach ausführlicher Vorstellung des Projekts durch die Geschäftsführerin Angela Keul-Göbel beschlossen, die Trägerschaft für die geplante Wohn-Pflege-Gemeinschaft in Rengsdorf zu übernehmen; ein Vorhaben, das von WohnPunkt RLP, ein Projekt des Landes Rheinland-Pfalz, begleitet wird.

Das Bauvorhaben „Wohndomizil Rheinland“ wird auf vier Etagen Wohnraum bieten. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss werden bis zu zwölf Personen in einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft wohnen können. Den Investoren, Eheleute Krumm und Eheleute Schulz, liegt eine Baugenehmigung vor. Das Angebot der Wohn-Pflege-Gemeinschaft richtet sich an diejenigen, für die das Leben in der bisherigen Wohnung nicht mehr oder nur noch sehr schwierig möglich ist.

Wohn-Pflege-Gemeinschaften für ältere hilfe- und pflegebedürftige Menschen sind alternative und innovative Wohnformen, die zwischen der häuslichen Pflege und der vollstationären Pflege einzuordnen sind. Ziel ist es, den Menschen trotz Pflegebedarf ein Höchstmaß an selbstbestimmtem Wohnen bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit zu ermöglichen.

Es handelt sich um eine eigenständig betreute Wohngruppe für nicht mehr als zwölf pflegebedürftige volljährige Menschen. Hier können Pflege- und andere Unterstützungsleistungen und Verpflegung von unterschiedlichen Anbietern in Anspruch genommen werden. Der Träger organisiert die Gesamtversorgung der Mieterinnen und Mieter und stimmt die Dienstleistungen in der Wohngruppe ab.

Die pflegerische Versorgung wird durch einen ambulanten Pflegedienst erbracht. Diesen Dienst wählen die Mieterinnen und Mieter der Wohngemeinschaft ebenfalls selbst aus. „Wir freuen uns auf die neue Aufgabe“, so Geschäftsführerin Angela Keul-Göbel. Mit Birgit Closmann als Leiterin der Einrichtung und Kerstin Knop als Leiterin der Hauswirtschaft haben wir bereits eine gute personelle Ausrichtung. Bis zur Realisierung des Bauvorhabens wird es noch etwas dauern. Im März 2017 sollen Öffentlichkeit und Interessierte im Rahmen einer Bürgerinformation in Rengsdorf weitere Auskünfte erhalten.

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