Allgemeine Berichte | 26.03.2025

„Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“

Ein Keramikfestival der besonderen Art- Sonderthema „Frühlingsfrisch“

Höhr-Grenzhausen. Zum Auftakt der touristischen Saison 2025 stellt Höhr-Grenzhausen seine keramische Kompetenz unter Beweis. In den hergerichteten Werkstatträumen, Galerien und Läden werden handgefertigte Lieblingsstücke präsentiert – darunter individuelle Gebrauchskeramik, Schmuck, künstlerische Einzelstücke sowie der „Höhrer Hocker“ für den Garten. Die Keramikerinnen und Keramiker öffnen ihre Werkstätten mit einem umfassenden Angebot. Als Start- und Endpunkt eines Besuchs empfiehlt sich das Keramikmuseum Westerwald. 2025 steht die Veranstaltung unter dem Motto „Frühlingsfrisch“, welches die Keramikwerkstätten besonders hervorheben. Zudem werden in verschiedenen Werkstätten „junge Talente“ zu Gast sein. Ein handlicher Flyer bietet eine Übersicht über alle Aktivitäten und führt zu den einzelnen Werkstätten.

Im Stadtteil Grenzhausen werden im Keramikmuseum Westerwald zahlreiche Mitmachaktionen und kreative Angebote für die ganze Familie veranstaltet. Zusätzlich lädt das Museum bei freiem Eintritt zur Ausstellung „15. Westerwaldpreis“ ein. In der Museumswerkstatt besteht die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Eine kulinarische Erholung bietet das Café Creativ im Museum.

Nur etwa 150 Meter vom Museum entfernt präsentiert Alina Penninger in ihrem Garten und in der Werkstatt handgefertigtes Steinzeuggeschirr und Gartenkeramik mit zarten Dekoren. Die Kombination aus Werkstatt, Laden, Galerie und Café findet sich im Keramik.Kombinat von Nicole Thoss. Dort wird zeitgenössische Keramik und Glas vorgestellt. Im Popup-Straßencafé werden frische Köstlichkeiten angeboten. Neben dem Kombinat befindet sich das Atelier von Peter Eichelberg, das das kreative Angebot der Straße ergänzt.

Auch das Keramik-Kasino in der Kasinostraße 7 ist Teil der Veranstaltung und steht unter dem Motto „Manufaktur & Foodkeramik“. Eine Ausstellung zeigt Westerwälder Keramik sowie Stücke überregionaler Keramiker. Zudem werden Kaffee und Kuchen im Kasino-Café und im Kasino-Garten angeboten.

Erstmals dabei ist das „kollektiv“, eine Gruppe junger Talente, die freie Umsetzungen in Keramik und Kunst präsentieren.

Am Laigueglia-Platz stellt die „Junge Töpferei“ mit Max Biermann ihre Arbeiten vor. Er demonstriert das Drehen auf der Töpferscheibe und gibt Einblicke in seine Konzepte. Er hat seine Ausbildung in der keramischen Werkstatt Margaretenhöhe absolviert und setzt diese an der Fachschule Keramik in Höhr-Grenzhausen fort.

Ebenfalls am Laigueglia-Platz befindet sich das Museum für Stadtgeschichte und Kultur, das spannende Einblicke in das frühere Leben rund um die Keramik und die Geschichte von Höhr-Grenzhausen bietet.

Auf dem sogenannten Merkelbach-Hof öffnen sechs verschiedene Keramikwerkstätten ihre Türen. Dort sind die Werkstätten von Grit Uhlemann, Andreas Hinder, Armin Skirde, Keramikwerkstatt Matschke & Meyer (Ute Matschke und Maria Meyer), die Keramikgruppe Grenzhausen sowie Lion & Lion vertreten.

Im Buchenweg ist die Werkstatt Kaas & Heger ansässig, die schlichtes, naturfarbenes Steinzeuggeschirr herstellt.

Herkenroth-Keramik zeigt im Garten humorvolle Keramikfiguren und handgefertigte Stelen, die individuell zusammengestellt werden können.

Der Aktivbereich im Stadtteil Höhr bietet ebenfalls ein vielfältiges Programm:

Die Werkstatt „Achtung Kunst“ in der Straße Am Damm 6 stellt neueste Arbeiten von Tanja und Gideon Necker aus.

Das Institut für künstlerische Keramik und Glas (IKKG) zeigt eine Ausstellung der Studierenden und führt über den Tag verteilt Rakubrandvorführungen durch.

In den K²-Studios, im Gebäude der ehemaligen Werkstatt „Girmscheid“, befinden sich heute Gründereinheiten für Keramik, Kunst und Malerei.

In der Schneebergstraße 33 bietet der Kunstraum „art space Andromeda“ eine Ausstellung, die aus einer Kollaboration verschiedener Künstlerinnen und Künstler entstanden ist. Zudem öffnet Regina Fleischmann ihre Werkstatt und präsentiert ihr „Königinnenporzellan“.

Arthur Mueller, ehemaliger Werkstattmeister am Kunstinstitut (IKKG), zeigt in seiner eigenen Werkstatt zeitgemäßes Geschirr, Gartenkeramik und künstlerische Einzelstücke aus dem ANAGAMA-Holzbrand.

In der Keramikwerkstatt von Charlotte und Sigerd Böhmer kann ein historischer „Kannenofen“ besichtigt werden. Auch hier wird das Drehen an der Töpferscheibe vorgeführt. Der kleine Holzbrandofen ist ebenfalls in Betrieb. Kaffee und Kuchen ergänzen das Angebot.

In direkter Nachbarschaft befindet sich die Werkstatt von Dörthe Ries, die traditionelle und moderne Keramik vereint.

Die Töpferei & Museum im Kannenofen bietet Führungen und Vorführungen rund um die Keramik sowie eine Keramiksammlung vom 13. bis zum 20. Jahrhundert.

Am Sonntag, den 6. April 2025, wird in Höhr-Grenzhausen wieder ein abwechslungsreiches Programm rund um das Thema Keramik geboten. Weitere Informationen zu den teilnehmenden Keramikwerkstätten sind unter www.natur-kultur-keramik.de oder www.keramik-stadt.de abrufbar.

Die heimische Gastronomie bietet regionale und internationale Küche. Für eine bequeme Erkundung der Keramikwerkstätten stellt die Stadt Höhr-Grenzhausen einen kostenlosen „Keramik-Pendel-Bus“ zur Verfügung. Parkmöglichkeiten sind auf kostenfreien innerörtlichen Parkplätzen vorhanden.

Höhr-Grenzhausen liegt verkehrsgünstig zwischen den Wirtschaftszentren Rhein-Ruhr und Rhein-Main im Kannenbäckerland im Westerwald. Die Anreise ist über die A 3 (von Köln oder Frankfurt kommend) und das Dreieck Dernbach auf die A 48 in Richtung Koblenz innerhalb einer Stunde möglich.

Ein Veranstaltungsflyer ist erhältlich über den Kannenbäckerland-Touristik-Service, Lindenstraße 13, 56203 Höhr-Grenzhausen. Telefon: 02624/104-300. E-Mail: hg@kannenbaeckerland.de. Internet: www.kannenbaeckerland.de

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