Allgemeine Berichte | 29.11.2021

Neues Buch „Das Wasser der Eifel“ zeigt beeindruckende Blicke auf ein landschaftsprägendes Element

Hohes Venn statt Amazonas

Die Autoren Barbara und Hans Otzen und der Fotograf Heinrich Pützler (links) stellten kürzlich in der „Buchhandlung am Ahrtor“ in Ahrweiler ihr neues Buch „Das Wasser der Eifel“ vor. Foto: DU

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kaum ein anderes Element hat praktisch die gesamte Eifel so intensiv und nachhaltig geprägt, wie das Wasser. Ob Maare, Mineralquellen, Flüsse, Geysire, Seen, Talsperren, Wasserfälle, Moore oder Stauseen – vielerorts hat sich das nasse Element maßgeblich auf das Gesicht der Landschaft ausgewirkt. All jene Gewässer, vom hohen Venn in Ostbelgien bis an die Deutsch-Luxemburgische Grenze, von den Höhen der Vulkaneifel bis ins Ahr- und Rheintal, stellen die Autoren Barbara und Hans Otzen gemeinsam mit dem Fotografen Heinrich Pützler im soeben erschienenen Buch „Das Wasser der Eifel“ vor. Besonders beeindruckend sind die vielen hochwertigen und oft großformatigen Fotos, die das Werk zu einem echten Hingucker werden lassen und den Betrachter förmlich dazu „zwingen“, sich in das Buch zu vertiefen. Flankiert werden die Fotografien von kurzen, informativen und immer auf den Punkt gebrachten Texten. Dabei beschäftigt sich das Buch nicht „nur“ mit dem Wasser an sich, sondern auch mit der an die Wasser- und Feuchtgebiete der Eifel gebundene Tier- und Pflanzenwelt.

Kleinode und Klassiker

Natürlich hat auch die Ahr-Eifel und somit das Ahrtal ihren Platz gefunden – und zwar vor und nach der Hochwasserkatastrophe. So zeigt ein fast schon verwunschen wirkendes Foto das Altenahrer Langfigtal noch unberührt von der Flut, ein anderes Bild dokumentiert die Zerstörung unterhalb der „Bunten Kuh“ bei Walporzheim. Darüber hinaus wird auf die Neuenahrer Heil- und Mineralquellen eingegangen. Einige Bilder wissen neben ihrer Schönheit auch zu überraschen. Wie beispielsweise das an das Amazonas-Gebiet erinnernde Titelfoto, das in Wahrheit die sagenumwobene Moorlandschaft des Hohen Venn abbildet. Neben eher unbekannten Kleinoden wie dem Mosbrucher Weiher im Hochkelberg oder dem Windsborner Kratersee beleuchtet „Das Wasser der Eifel“ auch „Klassiker“ wie die Dauner Maare oder den Laacher See.

„Das Wasser der Eifel“, Barbara und Hans Otzen/Heinrich Pützler, 192 Seiten, Grenz Echo Verlag ist für 29,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

Die Autoren Barbara und Hans Otzen und der Fotograf Heinrich Pützler (links) stellten kürzlich in der „Buchhandlung am Ahrtor“ in Ahrweiler ihr neues Buch „Das Wasser der Eifel“ vor. Foto: DU

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