Rheinbacher Jagdhornbläser gestalteten Gottesdienst in Heckenbach
Hubertusmesse begeisterte die Besucher
Heckenbach. Glaube, fides heißt auch Freude haben. Und Freude hatten die Gläubigen vor Kurzem ganz sicher und auch sichtbar in Heckenbachs Kirche. Zum dritten mal in Folge und immer im November, zu Ehren des Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger und Forstleute, gestalteten die Rheinbacher Jagdhornbläser mit Musik aus der Hubertusmesse den Gottesdienst.
Bis auf den letzten Platz besetzt
Es ist für jeden Jäger, aber auch für jeden Naturliebhaber im Jahreskreis ein ganz besonderes und herausragendes Fest, eine Hubertusmesse mitzuerleben.
Wen wundert es da, dass die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt war, ja noch Stühle herbeigeschafft werden mussten. Die Rheinbacher Musiker gehören zu den wenigen Bläsergruppen, die es fertig bringen, unter der Leitung ihres Dirigenten Hans Peter Passmann auf ihren Naturinstrumenten, Pless- und Parforcehörner, eine fünfstimmige Messe zu blasen.
Nicht allein für die Besucher ist es ein besonderes Ereignis, einen solchen Gottesdienst zu erleben. Auch den Bläsern selbst macht es große Freude, ihre Hörner in der Heckenbacher Kirche zum Klingen zu bringen. Sind sie doch der einhelligen Meinung, dass ihre Instrumente in diesem Gotteshaus, in dieser von den Gläubigen getragenen Atmosphäre am besten klingen. Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht, wenn „Großer Gott wir loben dich“ orgelumworben durch den hohen sakralen Raum schallt. Gänsehaut pur habe sie gehabt, meinte eine begeisterter Gottesdienst-Besucherin.
Standing Ovations
Nach den tief berührenden Schlussakkorden aus Haydns großem Halali gab es von den Kirchenbesuchern für die Rheinbacher Bläser Standing Ovations, worauf die es nicht an Zugaben fehlen ließen. Dass das alles so in Heckenbach stattfand, ist alleine den Frauen des Kirchencafés unter der Leitung von Anja Neißner zu verdanken.
Wer mehr über die Aktivitäten des Cafés wissen will, findet weitere Informationen unter www.kirchencafe.wordpress.com.
