Großer St. Martinszug rund um den Brexbach
„Ich geh‘ mit meiner Laterne“
Grenzau. Ein stolzer Schimmel, der mit seinem Reiter im roten Gewand durch die Straßen schreitet, gefolgt von vielen Kindern, die die Nacht mit ihren Laternen erleuchten. Die Zeit im Jahr ist gekommen, in der St. Martin gefeiert wird und der Höhr-Grenzhausener Stadtteil Grenzau tat dies ebenfalls.
Zahlreiche Familien kamen mit ihren Kindern aus nah und fern zum Brexbach, sodass ein riesiger Zug entstand, der sich durch die mit Lichtern geschmückten Straßen zog.
Begleitet von Musik der Musikkapelle Sessenhausen sangen die Kinder einige bekannte Lieder anlässlich des heiligen St. Martins. Leuchtende Laternen, in allen Farben und Formen wurden in der Dunkelheit präsentiert, nachdem sie in mühevoller Arbeit im Kindergarten oder Zuhause gebastelt wurden.
Nach einem langen Marsch durch die Straßen kamen die über 1500 Menschen am großen Martinsfeuer an. Für die nötige Sicherheit rund um das Feuer sorgte die Feuerwehr Höhr-Grenzhausen.
Auch für das leibliche Wohl wurde durch die jahrelange Erfahrung der Interessengemeinschaft Grenzau e.V. bestens gesorgt. Neben der traditionellen Martinsbrezel bekamen die Besucher des Zugs bei niedrigen Temperaturen auch Glühwein und heiße Würstchen.
Seit über 60 Jahren ist die Interessengemeinschaft unter dem Vorsitz von Alexander Oster für den Martinszug zuständig und sorgt dafür, dass er jedes Mal aufs Neue unvergesslich wird. Durch das gute Wetter des Abends fanden Menschen von überall aus der Region in das kleine Dörfchen, welches sich von seiner besten Seite mit bunten Lichtern präsentierte.
Bürgermeister Michael Thiesen hielt eine kurze Ansprache am Feuer, um allen Beteiligten zu danken, die dieses Fest möglich machten. Ohne Unterstützung der Stadt Höhr-Grenzhausen hätte etwas so großes niemals stattfinden können.
Die Interessengemeinschaft Grenzau e.V. war äußerst zufrieden mit dem Abend und plant in Gedanken schon das nächste Fest: Den Christkindlmarkt, welcher auch durch ganz Grenzau verläuft. Auch die Besucher waren zufrieden und konnten dank der vielen Lichter kurz die Kälte des Herbsts vergessen.
