NABU rät: Mähroboter besser nicht nachts einsetzen
Igel in Mendig durch Mähroboter verletzt
Mendig. Für Igel können Mähroboter eine tödliche Gefahr sein, besonders, wenn sie in der Nacht zum Einsatz kommen. Darauf weist unter anderem der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hin.
Die rotierenden Klingen der Mähroboter können auch Wildtiere wie Igel, Kröten, Eidechsen und Schleichen, die im Garten nach Fressbarem suchen, verletzen oder gar töten. Insbesondere für Igel, die bei Gefahr nicht flüchten, sondern sich im Vertrauen auf ihre Stacheln zusammenrollen, gehe eine Begegnung oftmals tödlich aus. Das zeige auch, so der NABU, eine Studie der Universität Aalborg in Dänemark, die 18 Mähroboter anhand von Kadavern kurz zuvor gestorbener Igel getestet hat. Keines der Geräte erkannte die im Gras liegenden Igel vor dem Aufprall als Hindernis; manche fuhren sogar über sie hinweg und fügten ihnen Verletzungen unterschiedlicher Schwere zu – darunter Schnittwunden, amputierte Gliedmaßen und aufgeschlitzte Bäuche, so zuletzt auch bei einem in Mendig aufgefundenen Igel.
Eine Lösung könnte ein Nachtfahrverbot für Mähroboter sein. Zum Beispiel in Köln, Mainz und Leipzig gibt es solche Fahrverbote zum Schutz der Igel und anderer nachtaktiven Kleintiere. Deshalb sollten Mähroboter – auch ohne explizites Verbot – nur tagsüber verwendet werden.
Pressemitteilung
Verbandsgemeinde Mendig
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